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Ministerium des Innern,
für Sport und Infrastruktur
 
 

Infos zu Polizeikontrollen

Sicherheit braucht sichere Kontrollen

Bild: Aushändigung von Ausweispapieren als Sinnbild für Kooperation

So unterstützen Sie die Arbeit der Polizei bei Kontrollen.
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Damit Polizeikontrollen sicher ablaufen können, beachten Sie bitte folgende Verhaltensregeln:

  • Befolgen Sie genau die Anweisungen von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten.
  • Schalten Sie bei Dunkelheit die Innenbeleuchtung Ihres Fahrzeugs ein.
  • Legen Sie nach dem Anhalten zunächst die Hände auf das Lenkrad.
  • Weisen Sie unbedingt auf mitgeführte Waffen oder andere gefährliche Gegenstände hin.
  • Kündigen Sie eigenes Verhalten an, z. B. den Griff nach den Ausweispapieren.

Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten kontrollieren auch mit zivilen Fahrzeugen oder in ziviler Kleidung.
Sie weisen sich dann mit dem Dienstausweis aus.

Bild: Polizeibeamter mit Mütze sieht uns an; Schriftzug darauf = Missverständnisse

So vermeiden Sie, dass es bei Kontrollen zu Fehlinterpretationen kommt.
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Jede Bürgerin und jeder Bürger kann bei einer Polizeikontrolle selbst viel dazu beitragen, dass Missverständnisse vermieden werden. Der überraschende Griff ins Handschuhfach kann aus Sicht der Polizeibeamtin oder des Polizeibeamten auch der Griff zur dort versteckten Waffe sein.
Vermeiden Sie Verhaltensweisen, die als Angriffsverhalten interpretiert werden können, so zum Beispiel:

  • Abruptes Abbremsen und Anhalten.
  • Hastige oder unvorhergesehene Bewegungen.
  • Schnelles Hineinfassen in die Bekleidung, Taschen usw.
  • Verstecktes Hantieren.
  • Das In-der-Hand-Halten von gefährlich wirkenden Gegenständen. 

Bild: Anhaltekelle mit Beschriftung 'Halt', Schriftzug auf dem Bild = Eigensicherung 

Wir bitten um Ihr Verständnis:
Warum für uns das Thema „Eigensicherung” so wichtig ist.
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Experten sind sich einig:
Die Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sind davon besonders betroffen, weil sie die Auswirkungen buchstäblich am eigenen Leib verspüren. Immer wieder werden sie auch bei ganz alltäglichen „Routinekontrollen“ angegriffen, scheinbar harmlose Kontrollen eskalieren plötzlich, rücksichtslose Täter machen ohne Vorwarnung von der Waffe Gebrauch. Die lange Liste von Fällen mit verletzten oder gar getöteten Polizeibeamtinnen oder Polizeibeamten zwingt die Polizei dazu, noch stärker auf die eigene Sicherheit zu achten.
 

Bild: Fahrzeugkontrolle, ein Polizeibeamter an der Fahrerseite, ein anderer mit den Hand an der Pistole an der Beifahrerseite, Schriftzug auf dem Bild = Polizeikontrolle

Wir bitten Sie um Ihre Aufmerksamkeit:
So kontrolliert die Polizei
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Bei Kontrollen treffen die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten immer auch Maßnahmen zu ihrer eigenen Sicherheit. Dazu gehören z. B. das Tragen von Schutzwesten und selbstverständlich das Mitführen einer Waffe.
Um schnell genug reagieren zu können, legen die Beamtinnen und Beamten Hand an die Waffe oder kontrollieren mit gezogener Waffe. Auch kann in diesen Situationen die Durchsuchung von Personen und Fahrzeugen erforderlich sein. „Amerikanische Verhältnisse“ mit rigoros einschreitenden „Sheriffs“ wird es aber hier zu Lande nicht geben, denn die Polizei wird bürgernah bleiben. Polizeikontrollen werden aber zukünftig von mehr Vorsicht und Konsequenz geprägt sein.
 


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Haben Sie weitere Fragen zum Thema Sicherheit
Nähere Informationen erhalten Sie individuell und kostenlos bei Ihrer zuständigen Polizeidienststelle oder im Internet unter

http://www.polizei-beratung.de

 



Herausgeber Landeskriminalamt, Dezernat 45
Aktualisierungsdatum 17.12.2004/mig


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