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auf den östlichen Donnersbergkreis mit den Verbandsgemeinden
- Kirchheimbolanden
- Eisenberg und
- Göllheim mit
knapp 46.000 Einwohnern. Der Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Kirchheimbolanden umfasst eine Fläche von 287 Quadratkilometern. Die Bezirksbeamte bei den VG Göllheim und VG Eisenberg sind im Gebäude der jeweiligen Verbandsgemeinde untergebracht und dort tagsüber erreichbar. Im Rahmen des Modellprojekts soziale Stadt Eisenberg wird der Bezirksdienst in Eisenberg auf vier Beamte aufgestockt, so dass dort auch ein zeitversetzter Dienst möglich ist. Während die VG Eisenberg stark industriell geprägt ist überwiegt in der VG Göllheim die Landwirtschaft mit dem bekannten Weinbaugebiet "Zellertal". Die Gemeinden der VG Kirchheimbolanden sind eher land- bzw. forstwirtschaftlich geprägt. Zu unserem Dienstbezirk gehört auch die höchste Erhebung der Pfalz, der Donnersberg mit 687 Metern Höhe. In der Stadt Kirchheimbolanden befinden sich viele Behörden des Kreises (Kreisverwaltung, Finanzamt, etc).
Im Bezirk der Polizeiinspektion Kirchheimbolanden befinden sich mehrere Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie eine Suchtklinik.
Veranstaltungen mit überregionaler Bedeutung finden in Kirchheimbolanden (Bierwoche, Residenzfest, Kerchemer Weihnachtsmarkt) und Einselthum (Einselthumer Weinkerwe) alljährlich statt.
Eisenberg, Polizei und Ordnungsamt unter einem Dach
Die Idee war nicht neu. Sie wurde bereits im Jahr 2006 bei Besprechungen mit der Stadt Eisenberg und der Polizei Kirchheimbolanden angedacht und jetzt mit der Einweihung des neuen Dienstgebäudes des Bezirksdienstes Eisenberg-Göllheim umgesetzt.
Im Rahmen des Projektes Soziale Stadt Eisenberg sollte, ähnlich wie bei den Häusern des Jugendrechts, eine Art Haus des Ordnungsrechts entstehen. In diesem Hause sollten alle Kräfte gebündelt werden, die sich mit dem Themengebiet öffentliche Sicherheit und Ordnung befassen. Dazu gehören neben der Polizei und dem Ordnungsamt auch Mitarbeiter der Jugendpflege, Sozialarbeiter, Integrationsbeauftragte, Quartiermanager und Ausländerbeauftragte, also alle, die in ihrer Funktion für eine Erhöhung des Sicherheitsgefühls in der Eisenberger Innenstadt beitragen können. Für die Polizei wurde seitens des Ministeriums des Innern eine personelle Aufstockung des Bezirksdienstes für die Zeit des Modellprojektes zugesagt. Zu den Beamten Helmut Heiser und Karl Lenhard kamen dann noch Anja Marx und Hans Dörr dazu. Auch seitens der Stadt wurde Personal eingestellt, um das Ordnungsamt für die neuen Aufgaben zu rüsten. Der Gedanke war, die Polizei und das Ordnungsamt möglichst zentral und gut erreichbar in der Stadt zu positionieren. Was liegt da näher, als der zentrale Markplatz in der Innenstadt. Ein Domizil war relativ schnell gefunden, wollte doch die R+V-Bank ihr Gebäude umbauen und die freien Räume dann der Stadt überlassen. Nach ersten Planungen entschied sich die Bank dann doch anders, was den Zeitplan sehr durcheinander brachte. Eine neue Unterkunft musste gefunden werden. In der Kirchstraße wurde ein Gebäude frei, das von der Stadt Eisenberg angemietet und den Bedürfnissen von Polizei und Ordnungsamt entsprechend umgebaut wurde. Der Umzug der Bezirksbeamten in das neue Domizil wird in der 21. Woche mit der Lieferung der Möbel abgeschlossen werden. Der Stadtbürgermeister sagte in seiner Eröffnungsansprache, er wünsche sich einen lebendigen Anlaufpunkt für die Bürger der Stadt. In diesem Sinne wünschen wir alle dem Projekt einen positiven Verlauf. An der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Ordnungsbehörde wird es sicher nicht scheitern.
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