Zielgruppe:Die 12. Klassen in denen die Schüler entweder schon den Führerschein haben, ihn gerade erwerben oder kurz davor stehen.
Mitwirkende:
- Deutsches Rotes Kreuz
- Feuerwehr
- ADAC
- Staatsanwaltschaft Zweibrücken
- Mitarbeiter der Verkehrswacht
- Jugendverkehrsschule, Verkehrssicherheitsmobil
- AOK
- TÜV
Orga-Schulen:
Die Schülerinnen und Schüler sollten möglichst mit ihrem eigenen Pkw kommen. Der tiefere Sinn der Veranstaltung liegt nämlich darin, dass hier ohne Kosten und ohne Repressalien ein gewaltiger Schritt hin zu mehr Verkehrssicherheit gewonnen werden kann. Die Fahrzeuge werden in 10er-Gruppen eingeteilt und diese Listen den Verantwortlichen vor Ort übergeben. Diese Gruppen werden dann nacheinander zu den zwei feststehenden Angebotsblöcken dirigiert. Die Schüler, welche nicht mit eigenem Pkw erscheinen, bitten wir in 20er-Gruppen aufzuteilen (ca.). Die Schüler sollten wissen in welche Gruppe sie eingeteilt sind (1-2-3 usw.) Dadurch können sie besser auf die freien Angebotsblöcke verteilt werden und wir stellen sicher, dass auch allen Schülern alles angeboten wird.
Ablauf:
Die Schüler sollen wenn möglich mit ihren eigenen Fahrzeugen auf das Veranstaltungsgelände kommen. Die Fahrzeuge werden dort zunächst zum Parken abgestellt. Die Schüler werden hier in Empfang genommen.
Zu Fuß geht es zu einer Unfallstelle. Hier soll in Form einer Rettungskette, an der Rettungsdienst, Notarzt, Feuerwehr und Polizei beteiligt sind, ein Unfallhergang und die anschließende Rettungsaktion vor Augen geführt werden. Was passierte mit den Insassen?
Wie schnell waren die einzelnen Fahrzeuge unterwegs?
Wie hoch war der Schaden? Was stand strafrechtlich im Raum?
Dafür wird ein Unfall ausgesucht, der sich in jüngster Zeit im Zuständigkeitsbereich der Dienststelle ereignete.
Neu ist eine Vorführung mit Auslösen des Gurtstraffers mit anschließendem Öffnen des Airbags geben (spektakulär!)!
Danach wird die erste Gruppe von Fahrzeugführern aufgerufen. Die Schüler begeben sich zu ihren Fahrzeugen und fahren im Block hoch zur Station des TÜV mit kostenlosem Check und Beratung durch Experten. Hier erfolgt auch der Verbandskasten-Check, den das DRK anbietet. Fehlendes oder abgelaufenes Material wird nach Möglichkeit kostenlos nachgerüstet.
Wenn alle Fahrzeuge der Gruppe den Check durchlaufen haben, begeben sich die Teilnehmer zum Instruktor (ADAC).
Unter Anleitung können hier zwei Bremsungen auf bewässerter Gleitfolie (Feuerwehr) gemacht werden. Eine hervorragende Gelegenheit das eigene Auto besser kennen zu lernen.
Anschließend werden die Autos wieder abgestellt und die Insassen können sich an den anderen, frei zugänglichen Stationen informieren oder aktiv teilnehmen.
Wer noch warten muss, bis er mit seinem Fahrzeug an der Reihe ist, ist eingeladen sich an folgenden Stationen zu informieren oder aktiv am Angebot teilzunehmen:
- Fahrsimulator. Simulierte Fahrt unter Alkohol möglich
- Sicherheitsmobil mit verdeutlichen von Brems- und Anhalteweg
- Gurtschlitten mit selbsterlebtem Aufprall aus 15 km/h (Verkehrswacht)
- Bilder von schweren Unfällen. Bei einigen ist deutlich zu sehen, dass die Insassen nicht angeschnallt waren. Die Folgen daraus waren drastisch. Nicht angeschnallt!
- Gespräch mit Staatsanwalt
- DRK mit Verbandskastencheck + Erste Hilfe
- Feuerwehr mit Rettungsschere
- AOK mit alkoholfreien Getränken
- TÜV mit Infomobil und Beratung über MPU
(verteilen)
Es ist uns gelungen sogenannte "Rauschbrillen zu organisieren. Damit kann eine Alkoholisierung von 0,8 bis 1,3 Promille simuliert werden. Die Brillen werden bei der MPU-Station im Gebäude eingesetzt. Teilnehmer der kleinen Gruppe durchlaufen einen Parcour ohne Brille (Normalzustand) und anschließend mit Brille (simulierter Rauschzustand).
So können wir vor Augen führen wie der Alkohol die Reaktionsfähigkeit des Menschen verändert, wir haben eine weitere Station im Angebot bei der sich die jungen Leute aktiv mit einbringen können und Bedenken wegen tatsächlich genossenem Alkohol erübrigen sich.
Verantwortliche :
PHK Kuwatsch, POK Noll
Jugendverkehrsschule PI Pirmasens
| Autor | Andreas Kohler, Polizeipräsidium Westpfalz | |
| Herausgeber | Koordinierungsstelle Intrapol | |
| Aktualisierungsdatum | 06.09.2007 |


