Wie jeder Polizeianwärter in Rheinland-Pfalz muss auch der Wasserschutzpolizeianwärter ein Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung/Fachbereich Polizei absolvieren.Die Einstellungsvoraussetzungen für eine Bewerbung zum Studium finden Sie hier.
Vor einer Versetzung zur Wasserschutzpolizei folgt im Regelfall eine Pflichtverwendungszeit bei der Bereitschaftspolizei.
Für die Wasserschutzpolizeianwärter heißt es dann wieder Schulbank drücken: Sie müssen noch eine weitere, zweijährige Sonderausbildung absolvieren:
Beginn der Sonderausbildung im Schichtdienst einer Wasserschutzpolizeistation
- Praktische Ausbildung an Bord: Manöver- und Streckenkunde, Maschine, technisches Gerät, Seemannschaft
Fachlehrgang Binnen
- Nach circa einem Jahr: Ein dreimonatiger Lehrgang inklusive Prüfung an der WSP-Schule in Hamburg.
UKW-Sprechfunkzeugnis
- dreitägiger Lehrgang mit Prüfung
Ausbildungslehrgang Radar für den Bereich Binnen
- Innerhalb der zwei Jahre: zweiwöchiger Lehrgang inklusive Prüfung an der WSP-Schule in Hamburg.
Bootsführerzeugnis
- Nach zweijähriger Ausbildungszeit erlangt man das Bootsführerzeugnis nach bestandener Bootsführerprüfung.
Praktikum in der Binnenschifffahrt
- eine Woche Mitfahrt auf einem gewerblichen Güterschiff
Nach Abschluss der Ausbildung kommen verschiedene Fortbildungsmöglichkeiten an der WSP-Schule in Hamburg hinzu
- Lehrgang: Gefährliche Güter/ Umweltschutz; Dauer: 3 Wochen
- Lehrgang: Schiffstechnik; Dauer: 2 Wochen
- Diverse Fortbildungsseminare
| Autor | WSPA Mainz | |
| Herausgeber | Wasserschutzpolizeiamt Rheinland-Pfalz | |
| Aktualisierungsdatum | 18.11.2009/ON |


