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Dienststellen >  Polizeipräsidium Westpfalz >  Sicherheitsberatung in Enkenbach
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Sicherheitsberatung in Enkenbach

Große Besorgnis herrscht in Enkenbach seit den zwei Raubüberfällen im November und Dezember 2009, bei denen die Täter brutal gegen die Hausbewohner vorgingen. Als mobile Außenstelle des Beratungszentrums Polizei war das Sicherheitsmobil deshalb am 6. Januar auf dem Platz vor dem Wasgau-Markt stationiert.

Sicherheitsmobil in Enkenbach nach den Einbrüchen von November und Dezember

Von den ca. 120 Bürger, die im Lauf des Nachmittags kamen, schilderten viele Schlaflosigkeit, Verunsicherung und die Angst, die sich im Ort vor allem nach dem zweiten Überfall verbreitete.

Die Hauptkommissare Peter Specht und Gerd Morgenstern sowie Polizeioberkommissar Volker Lehner ( alle vom Beratungszentrum Polizei) und der Bezirksbeamte für Enkenbach, Reinhard Blaese, gaben den besorgten Bürgern Tipps, wie sie Wohnung, Haus und sich selbst schützen können. Interessiert war die Kundschaft vor allem an Beratung zu Alarmanlagen und Sicherheitstechnik. Darüberhinaus vereinbart 22 Bürger gleich Termine für die Sicherheitsprüfung ihres Hauses bzw. ihrerWohnung und etwa 40 weitere wollen sich noch beim Beratungszentrum melden.

Auch Ratschläge zum Verhalten im Falle eines Einbruchs waren gefragt. Beispielsweise: wie weit darf die Notwehr gegenüber einem Einbrecher gehen ? Ein Bürger fragte, ob er mit einem Pickelstiel zuschlagen dürfe. Hauptkommissar Morgenstern: „Die Wahl der Mittel darf nicht unverhältnismäßig sein. Schlägt man einen unbewaffneten Einbrecher mit einem Pickelstiel nieder, so muss man mit einer Anzeige rechnen. Erlaubt wäre in solchem Fall nur der Körpereinsatz, zB. die Fäuste“. Pfefferspray darf zur Abwehr eines Angriffs benutzt werden, allerdings sollte man daran denken, dass der Einbrecher das Spray eventuell an sich reißen und dann selbst einsetzen könnte .

Sicherheitsberatung im Beratungszentrum Polizei

Nach diesen Einbrüchen stieg im Beratungszentrum der Polizei in der Eisenbahnstraße die Zahl der Bürger, die sich über Schutz vor Einbrüchen beraten ließen, um knapp 150 %, ebenso wie die Zahl der kostenlosen Sicherheitsüberprüfungen, die das Beratungszentrum für Haus- bzw. Wohnungsbesitzer direkt am Objekt durchführt.

Angesichts dieser Nachfrage veranstaltet das Beratungszentrum In Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn am 18. Januar 2010 ab 18 Uhr in Enkenbach (Ratssaal)   eine Infoveranstaltung, bei der Kriminalhauptkommissar Specht mögliche Schutzmaßnahmen vorstellt und interessierte Bürgerinnen und Bürger berät. Auch Bezirksbeamter Reinhard Blaese als ständiger Ansprechpartner für die Einwohner steht für Fragen zur Verfügung.

Beratungszentrum Polizei
Eisenbahnstraße 51
67655 Kaiserslautern
Tel.: 0631 369-1444
Fax: 0631 369-1490
info@polizeiberatung-westpfalz.de

 

 



Autor Fischer
Herausgeber Beratungszentrum Polizei
Aktualisierungsdatum 8.1.2010
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