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Ministerium des Innern,
für Sport und Infrastruktur
 
 

Senioren als Kraftfahrzeugführer

lächelnder Senior schaut aus Autofenster; Quelle Forum Verkehrssicherheit; LVM Rh.-Pf.

In Rheinland-Pfalz ist seit dem Jahr 2000 eine stetige Steigerung der Unfallzahlen, in der Altergruppe der über 65jährigen Autofahrer, zu verzeichnen. So ereigneten sich insgesamt 122.000 Unfälle, wobei 11.306 Senioren, als Führer eines Kraftfahrzeuges, beteiligt waren. Schon ein Jahr später, 2001, waren bei einer Gesamtzahl von 126.000 Verkehrsunfällen, 13.059 Senioren und 2003, bei 124.000 Gesamtfällen, 14.904 Autofahrer, die dieser Bevölkerungsgruppe zu zuordnen sind, beteiligt.    

Dies kann natürlich die unterschiedlichsten Ursachen haben. Es ist könnte z. B. auch darauf zurück zuführen sein, dass die Bürgerinnen und Bürger immer älter werden. Somit steigt auch die Zahl älterer Verkehrsteilnehmer.

Wir bitten Sie kritisch mit sich selbst zu sein und die nachfolgenden Verhaltensweisen zu beachten:

  • Lassen Sie sich freiwillig vom Arzt durchchecken, ob die Reaktionsfähigkeit noch so vorhanden ist, wie sie sein sollte, damit Sie im Straßenverkehr Ihre Kraftfahrzeuge sicher führen können. Dabei sollte die Brille die vorhandenen Sehfehler ausgleichen. Wichtig ist, dass auch Hörfehler ausgeglichen werden. Hier werden Sie Fachärzte entsprechend beraten.
  • Nehmen auch Sie einmal an einem Sicherheitstraining für Kraftfahrzeugführer teil. Erkennen Sie die Grenzen Ihrer Leistungsfähigkeit und die Möglichkeiten die Ihr Fahrzeug in Punkto Sicherheit bietet.
  • Wenn Sie es zeitlich einrichten können, fahren Sie zu Zeiten, an denen der Verkehr auf den Straßen nicht zu dicht ist. Insbesondere im Berufsverkehr haben es andere Verkehrsteilnehmer eilig und es kommt zu mehr kritischen Situationen als zu anderen Zeiten.
  • Wenn Sie Medikamente einnehmen müssen, lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, ob diese Auswirkungen auf die Fahrsicherheit haben könnten.

Herausgeber LPS, Beratungsstelle für Verkehrssicherheit
Aktualisierungsdatum 15.12.04/mig


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Senioren werden von einer Polizeibeamtin beraten