Das Polizeipräsidium Westpfalz wurde im Zuge der landesweiten Polizeireform 1993 gebildet. Sein Zuständigkeitsbereich wird im Süden begrenzt durch die französischen Departements Bas Rhin (Elsaß) und Moselle (Lothringen), im Westen durch das Saarland, im Norden durch Nahe und Rheinhessen und im Osten teilt sich die Behörde den Pfälzer Wald mit dem Polizeipräsidium Rheinpfalz.
Die Behördenleitung, der Führungsstab sowie große Teile der Verwaltung befinden sich in Kaiserslautern in einem über 100 Jahre alten historischen Gebäude in der Logenstraße 5. In dessen unmittelbarem Bereich sind in einem Erweiterungsbau die Polizeiinspektion 2 sowie die Kriminaldirektion mit ihren einzelnen Fachkommissariaten untergebracht.
Wie jedes rheinland-pfälzische Polizeipräsidium gliedert sich auch das PP Westpfalz in die beiden Abteilungen Polizeieinsatz und Polizeiverwaltung. Die Abteilung Polizeieinsatz besteht aus den beiden Flächendirektionen Kaiserslautern und Pirmasens sowie der Kriminaldirektion. Leiter der Abteilung Polizeieinsatz ist Leitender Polizeidirektor Hans Maaßen.
Die Abteilung Polizeiverwaltung ist an zwei Standorten untergebracht. Im Hauptgebäude in der Logenstraße befinden sich die Referate Recht, Organisation, Personal, Haushalt/Finanzen und Liegenschaften, während die Bußgeldstelle im Gebäude der Polizeiinspektion Zweibrücken untergebracht ist.
Abteilungsleiter ist Regierungsdirektor Werner Mausolf.
Das Herzstück des Polizeipräsidiums ist die Führungs- und Lagezentrale - hier laufen sozusagen alle Fäden zusammen.
Regionale Besonderheiten:
1. Deutsch-französische Zusammenarbeit
Seit dem Schengener Abkommen sind die regelmäßigen Kontrollen an der fast 100 km langen Grenze zwischen Polizeipräsidium Westpfalz und Frankreich entfallen. Dennoch stellt die offene Grenze für Straftäter keinen Vorteil dar, da die Zusammenarbeit zwischen französischen und deutschen Polizeibeamten außerordentlich gut verläuft. Diese Zusammenarbeit erstreckt sich von einem regelmäßigen Erfahrungsaustausch auf allen Ebenen bis zu gemeinsamen Streifen.
2. Die Zusammenarbeit mit amerikanischer, niederländischer und britischer Militärpolizei
Derzeit leben in der Westpfalz zwischen 40.000 und 50.000 Soldaten der NATO mit ihren Familien, hauptsächlich US-Amerikaner. Die amerikanische Standortgemeinde Kaiserslautern mit dem in unmittelbarer Nähe liegenden größten NATO-Flughafen Europas, Ramstein, stellt die größte amerikanische Garnison außerhalb der Vereinigten Staaten dar. Aufgrund der jahrzehntelangen Erfahrung verläuft die Zusammenarbeit der deutschen Polizei mit den amerikanischen Polizeien der Streitkräfte sowie den ebenfalls hier stationierten Polizeien der niederländischen und britischen Luftwaffe traditionell vertrauensvoll und gut. Gegenseitige Unterstützungen sind an der Tagesordnung.
3. Polizeieinsätze auf dem Betzenberg
Wer kennt nicht die "Roten Teufel" vom Betzenberg? Bei fast jedem Heimspiel des 1. FC Kaiserslautern pilgern ca. 40 000 Fans in das Fritz-Walter-Stadion. Für die Bewältigung des ankommenden und abfließenden Verkehrs sowie für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung vor, während und nach dem Spiel ist ein relativ hoher Personaleinsatz der Polizei erforderlich. Die Polizeidirektion Kaiserslautern plant, koordiniert und setzt die Einsätze auch um.
Auf den Extraseiten gibt die Polizei bei den Heimspielen besondere Tipps und Ratschläge, von Verkehrshinweisen zur An- und Abreise, über Parkmöglichkeiten bis zu den aktuellen Bilanzen der Einsätze aus polizeilicher Sicht.
Einzelheiten zur Polizeigeschichte, zur Historie des PP Westpfalz sowie zu besonderen Ereignissen und Veranstaltungen finden Sie auf unserer Geschichtsseite.
| Herausgeber | PP Westpfalz, Pressestelle | |
| Aktualisierungsdatum | 11.09.2009/cri |


