Kaiserslautern, Betrunkene Männer sorgen für Polizeieinsätze
Weil er mit einem Messer in der Hand herum lief und sich merkwürdig verhielt, hat ein Mann am Montagmittag in der Nähe des Stadtparks die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Ein Passant, der den offensichtlich alkoholisierten Mann beobachtet hatte, informierte gegen 12 Uhr vorsorglich die Polizei.
Die ausgerückte Streife fand vor Ort einen amtsbekannten 60Jährigen, der sich in stark betrunkenem Zustand befand. Er hatte sich mit einem Klappmesser Zweige von Sträuchern, Brennesseln und anderes Grünzeug abgeschnitten und sich damit geschmückt. Das Messer war ihm dabei in einen Gully gefallen.
Die Beamten redeten ein ernstes Wort mit dem Mann, der einen noch halbwegs aufnahmefähigen Eindruck machte, und schickten ihn in Richtung Heimat
Als gegen 17 Uhr ein Verkehrsteilnehmer eine betrunkenen Mann auf einer Kreuzung in der Pariser Straße meldete, hatte es die ausgerückte Streife erneut mit dem 60Jährigen zu tun. Diesmal hatte er allerdings kein Messer, sondern eine Bierflasche dabei. Um sicher zu gehen, dass er den Heimweg findet, wurde der Mann im Polizeiwagen nach Hause gebracht.
Ein weiterer betrunkener Mann hat der Polizei am späteren Montagabend Unmut beschert. Der 42Jährige hatte gegen 21.30 Uhr in der Goethestraße einen Sanitäter attackiert, als dieser dem blutenden Mann zu Hilfe kommen wollte. Eine Passantin hatte zuvor die Rettungsleitstelle informiert, dass in der Goethestraße ein Mann mit einer stark blutenden Wunde herum laufe.
Als die Sanitäter den Verletzten erreichten und seine Wunde am Arm versorgen wollten, tickte der Mann aus und schlug dem 27jährigen Helfer ins Gesicht. Zusammen mit seinem Kollegen konnte dieser den Betrunkenen zu Boden bringen und bis zum Eintreffen der Polizei fixieren.
Wie sich heraus stellte, war der 42Jährige gegen 18 Uhr zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht worden, wo ihm eine Kanüle gelegt worden war. Bei seiner Einlieferung hatte er einen Alkoholpegel von 2,3 Promille.
Er brach die ärztliche Behandlung ab und verließ das Krankenhaus. Offenbar zog er sich unterwegs die Braunüle aus dem Arm, so dass er stark blutete.
Weil der 42Jährige sich nun weigerte, mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus zu fahren, wurde er zu Fuß ins nahe gelegene Klinikum begleitet. Nachdem seine Wunde dort versorgt worden war, verließ er das Krankenhaus auf eigenen Wunsch wieder.
Während der gesamten Zeit zeigte sich der Mann uneinsichtig und verbal aggressiv. Auf ihn kommt eine Strafanzeige wegen Körperverletzung zu.
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