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Der Einsatz des Sicherheitsmobils

Der Gedanke "Sicherheitsmobil" ist eng verbunden mit der Sicherheitspartnerschaft Bürger - Staat - Wirtschaft. Bei der Zusammenarbeit zwischen Bürger und Polizei gibt es noch immer Hemmschwellen, Vorurteile und Unverständnis auf beiden Seiten. Bei dem Bürger resultieren solche Vorurteile oft aus einer einzigen negativen oder positiven Begegnung mit der Polizei. Diese Hindernisse wollen wir abbauen, den Bürgern positive, ereignisunabhängige Kontakte mit der Polizei vermitteln. Hier am Sicherheitsmobil kann er im Vorübergehen einmal mit Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten sprechen, ohne eine Anzeige zu erstatten, ohne Beschuldigter oder Zeuge zu sein und auch ohne einen Hinweis in einer bestimmten Sache geben zu müssen. Der Bürger findet hier die Bezirksbeamten, die für seinen Wohnbereich zuständig sind und die seine Sorgen kennen.

Foto mit dem Sicherheitsmobil (SIMO) der PolizeiAm Sicherheitsmobil sollen in Form eines Dialoges Informationen über die Kriminalitätslage im jeweiligen Wohngebiet gegeben werden, Informationen über wirksame Schutzmaßnahmen aber auch über Verkehrsprobleme. Der Bürger soll aber nicht nur Informationen entgegennehmen, auch die Polizei will wissen, wo der Schuh drückt. Wir wollen vom Bürger wissen, wie er sich seine Polizei vorstellt, denn die Arbeit der Polizei istimmer nur Arbeit für den Bürger und nicht gegen ihn.

Wir wollen auf dem Weg über das Sicherheitsmobil die auseinanderstrebenden Merkmale - tatsächliche Sicherheitslage und subjektives Sicherheitsgefühl - näher zueinander führen.

Mit Hilfe des Sicherheitsmobils erhalten Bürger und Polizei eine weitere Möglichkeit, sich in zwangloser Atmosphäre, sozusagen im Vorbeigehen, zu erleben und gegenseitig Vertrauen aufzubauen. Daneben soll aber auch bei den örtlichen Entscheidungsträgern, bei den Parteien und Verbänden, bei Vereinen, Initiativen und ebenso bei der Bevölkerung das Bewußtsein für die Notwendigkeit der Bildung von kriminalpräventiven Räten in ihren Bereichen entwickelt werden.
Damit können sie einen aktiven Beitrag zur Sicherheitspartnerschaft leisten. Das Sicherheitsmobil wird im Rahmen der Aktion "Sicherheitspartnerschaft" von allen Dienststellen der Präsidien an ausgewählten Orten eingesetzt und der Bevölkerung vorgestellt. Solche Aktionen werden in den nächsten Jahren Schwerpunkt sein. Wir werden aber auch dort auftreten, wo sich viele Menschen mit Interesse für Informationen aufhalten, z.B. bei Messen und Ausstellungen, auf Märkten, bei Schulfesten oder Festen von Vereinen und Parteien.

In der Vorweihnachtszeit werden wir in Fußgängerzonen präsent sein, um dort auf die Gefahr von Diebstählen aus Handtaschen aufmerksam zu machen. Als weitere Stationen des Sicherheitsmobils sind Rasthäuser vorgesehen. Zu Beginn der Hauptferienzeit werden wir dort auf Staustrecken hinweisen und zu anderen Zeiten werden wir Gefahren im Schwerlastverkehr deutlich machen.

An welchen Tagen das SIMO in Ihrer Nähe ist, erfahren Sie im Veranstaltungskalender, den Sie in der Navigation links unter "Aktuelles" finden.

Link zum Veranstaltungskalender

Herausgeber Polizei Rheinland-Pfalz
Aktualisierungsdatum 14.12.2004/mig


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