Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz nimmt dies wieder zum Anlass, die Bürgerinnen und Bürger vor Dieben und anderen Straftätern zu warnen, damit die weihnachtliche Vorfreude nicht darin endet, dass man Opfer einer Straftat wird.
In Rheinland-Pfalz wurden 1997 insgesamt 2.563 Fälle von Taschendiebstählen angezeigt. Der Schaden pro Fall belief sich durchschnittlich etwa auf 470 Mark. In diesem Deliktsbereich wurden vergangenes Jahr 133 Tatverdächtige ermittelt.
Taschendiebstahl ist ein Delikt hauptsächlich der Großstädte. In Rheinland-Pfalz wurden 1997 1988 Fälle in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern gemeldet, nur etwa jede siebente Tat wird bundesweit aus kleineren Gemeinden bekannt. Taschen werden überall dort gestohlen, wo viele Menschen zusammenkommen und Gedränge herrscht. In Rheinland-Pfalz werden speziell in den Monaten November und Dezember, also in der Vorweihnachtszeit, Taschendiebstähle begangen.
Taschendiebe gehen meist in Teams von mehreren Tätern arbeitsteilig vor und nutzen Tricks oder ein vorhandenes oder selbst verursachtes Gedränge: Einige lenken das Opfer ab, einer "zieht" die Beute, andere decken die Tat und nehmen das Gestohlene an sich.
Empfehlungen der Polizei:
- Geld, Schecks, Kreditkarten und Papier immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung dicht am Körper tragen.
- Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite tragen oder unter den Arm klemmen.
- Einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen Geldgürtel oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse benutzen.
- Geldbörsen nicht oben in Einkaufstasche, -korb oder -wagen legen, sondern körpernah tragen. Handtaschen auch im Restaurant, im Kaufhaus, im Laden - selbst bei der Anprobe von Schuhen oder Kleidung - nicht an Stuhllehnen hängen oder unbeaufsichtigt abstellen.
- Wer im Gedränge - insbesondere als Frau - ganz bewußt auf Taschendiebe achtet und ihre Tricks rechtzeitig durchschaut, wird ihnen kaum zum Opfer fallen. Taschendiebe lassen sich am typischen suchenden Blick erkennen: Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach der Beute (Hand- oder Umhängetasche). Bitten oder Fragen, Anrempeln, Drängeln oder Auflaufenlassen könnten Ablenkungsmanöver zum Griff in die Geldbörse oder die Tasche sein.
- Wer im Gedränge - insbesondere als Frau - ganz bewußt auf Taschendiebe achtet und ihre Tricks rechtzeitig durchschaut, wird ihnen kaum zum Opfer fallen. Taschendiebe lassen sich am typischen suchenden Blick erkennen: Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach der Beute (Hand- oder Umhängetasche). Bitten oder Fragen, Anrempeln, Drängeln oder Auflaufenlassen könnten Ablenkungsmanöver zum Griff in die Geldbörse oder die Tasche sein.
Informieren Sie sich zu Ihrer Sicherheit:
bei Ihrer Polizeidienststelle; die nennt Ihnen eine (Kriminal-)Polizeiliche Beratungsstelle in Ihrer Nähe. Dort erhalten Sie weitere wertvolle Tips und hilfreiche Broschüren.
| Herausgeber | LKA, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | |
| Aktualisierungsdatum | 17.12.2004/mig |

