Vorbildhafte Projekte zur Kriminalprävention gesucht
Innenminister Lewentz lobt Landespräventionspreis 2013 aus - Bewerbungen sind ab sofort bis zum 30. August möglichVorbildliche Projekte aus dem Bereich der Kriminalprävention zeichnen Innenminister Roger Lewentz und der Landespräventionsrat Rheinland-Pfalz alljährlich mit dem Landespräventionspreis aus. Bewerbungen um den Landespräventionspreis 2013 sind ab sofort möglich.
Vorbildliche Initiativen und Projekte der Kriminalprävention ausgezeichnet
Landespräventionspreis 2012: Staatssekretärin würdigt bürgerschaftliches Engagement und Kreativität der PreisträgerDrei vorbildliche kriminalpräventive Projekte aus Rheinland-Pfalz sind in Mainz mit dem Landespräventionspreis 2012 ausgezeichnet worden. Innenstaatssekretärin Heike Raab und der Vorsitzende des Landespräventionsrates, Dr. Andreas Ammer (Trier), überreichten den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Preis an außergewöhnliche Initiativen im Rahmen der Kriminalprävention in Contwig, Mainz und Haßloch.
Erfolgreiche Schläge gegen die organisierte Rauschgiftkriminalität
Bisher größter Drogenfund in Rheinland-Pfalz: Mehr als 600 Kilogramm Haschisch und fast 80 Kilogramm Rohopium sichergestelltIn unabhängig voneinander geführten, zeit- und personalaufwändigen Ermittlungsverfahren haben die Polizeipräsidien Mainz und Koblenz mit Unterstützung des Landeskriminalamts drei international tätige Rauschgifthändlerringe zerschlagen. 24 Personen wurden in Deutschland festgenommen, zwei weitere im Ausland. 630 Kilogramm Haschisch, annähernd 80 Kilogramm Rohopium sowie Amphetamin und Ecstasy stellten die Fahnder sicher. In Mainz und Koblenz entdeckte die Polizei die größten Rauschgiftmengen, die jemals in Rheinland-Pfalz sichergestellt wurden.
43 Kilo Rohopium sichergestellt und sechs Personen inhaftiert
Koblenzer Fahnder stoppen iranische Lastzüge: Hohlräume der Achsen mit Rauschgift ausgefülltDie verdeckten Ermittlungen waren aufwändig – und überaus erfolgreich: 43 Kilogramm Rohopium und hohe Bargeldbeträge aus Drogengeschäften haben die Fahnder der Kriminaldirektion Koblenz sichergestellt. Sechs iranische Staatsbürger wurden festgenommen und sitzen in Untersuchungshaft. Damit gelang der Polizei einer der größten Drogenfunde der letzten Jahre. Wenige Wochen zuvor hatte auch die Kriminaldirektion Mainz einen internationalen Drogenhändlerring ausgehoben und im Industriegebiet Mainz-Mombach 630 Kilogramm Haschisch und mehr als 30 Kilo Rohopium sichergestellt.
Betäubungsmittelrecht: Oftmals viel komplexer als zunächst erwartet
Staatsanwalt Jörn Patzak referierte praxisnah – "Legal Highs" stellen die Beweisführung vor eine HerausforderungRechtliche Fragestellungen rund um das Betäubungsmittelgesetz sowie damit in Zusammenhang stehende strafprozessuale Maßnahmen standen im Mittel-punkt einer Fachveranstaltung für die Schutz- und Kriminalpolizei. Rund 80 Beamtinnen und Beamte der Polizeidirektion Wittlich verfolgten den praxisorientierten und kurzweiligen Vortrag von Staatsanwalt Jörn Patzak von der Staatsanwaltschaft Trier.
Trier: Minister und OB eröffnen das "Haus des Jugendrechts"
Vierte Einrichtung ihrer Art im Land vereint Polizei und Justiz, Jugendamt und Träger der freien Jugendhilfe unter einem DachIn Trier haben Innenminister Roger Lewentz, Justizminister Jochen Hartloff und Oberbürgermeister Klaus Jensen das vierte "Haus des Jugendrechts" in Rheinland-Pfalz eröffnet. Dort arbeiten Polizei und Justiz, Jugendamt und freie Träger der Jugendhilfe unter einem Dach, um Jugendkriminalität zurückzudrängen und strafffällige Jugendliche durch schnelle, konsequente und individuell angemessene Maßnahmen auf den richtigen Weg zurückzuführen.
Internationales CEPOL-Seminar zum Thema Gewalt in engen sozialen Beziehungen in Limassol, Zypern: "Overcoming attrition in domestic violence through policing"
Vom 10. bis zum 12. Juli diesen Jahres fand in Limassol, Zypern, das internationale CEPOL-Seminar zur Bekämpfung von Gewalt in engen sozialen Beziehungen (GesB) statt. Polizistinnen und Polizisten aus 19 europäischen Staaten, Staatsanwälte, Wissenschaftlerinnen und ein Vertreter der European Union Agency for Fundamental Rights (FRA) diskutierten über spezielle Probleme und best-practice-Ansätze in Europa. In diesem von der Polizei Zypern im Rahmen ihrer EU-Präsidentschaft perfekt organisierten Seminar in englischer Sprache durfte ich als Vertreter der Bundesrepublik Deutschland das rheinland-pfälzische Interventionsmodell zur Bekämpfung von GesB darstellen.Die elektronische Fußfessel - neues Aufgabenfeld der Polizei
Werden rückfallgefährdete Gewalt- und Sexualstraftäter aus der Haft entlassen, gebietet das Sicherheitsbedürfnis vieler Menschen, eine möglichst engmaschige Kontrolle dieser Personen gewährleistet zu wissen. Der Bundesgesetzgeber hat mit der am 1. Januar 2011 im Strafgesetzbuch sowie in der Strafprozessordnung eingeführten "Elektronischen Aufenthaltsüberwachung" eine technische Überwachungsmöglichkeit bereitgestellt, die gemeinhin als "elektronische Fußfessel" bezeichnet wird.Rip-Deal: Kaum bekannte Masche im großen internationalen Stil
KRIMINALITÄTHerr K. möchte eine hochwertige Immobilie verkaufen und schaltet eine Annonce. Aus dem Ausland meldet sich ein vielversprechender (oder auch "viel versprechender") Investor. Man trifft sich in einem Mailänder Nobelhotel. Nach einem weiteren Treffen in Italien stellt Herr K. fest, dass er um 200.000 Euro betrogen wurde. Er ist das Opfer eines "Rip-Deal".









