Direkt zur Navigation springen [Alt/Ctr+1]Direkt zum Inhalt springen [Alt/Ctr+2]
Schrift: größer | normal | kleiner
Polizeikurier Rheinland-Pfalz - Link zur Startseite
  • Einsatz
  • Verkehr
  • Kriminalität
  • Bildung
  • Ausstattung
  • Organisation
  • Personal
  • Soziales
  • Sport
  • Öffentlichkeit
    • Veranstaltungen
    • Projekte & Publikationen
    • Nachwuchswerbung
  • International
  • Archiv
  • Startseite
  • Übersicht
Öffentlichkeit >  Andrang beim Tag der offenen Tür im PP Mainz
 Druckansicht öffnen

Andrang beim Tag der offenen Tür im PP Mainz

ÖFFENTLICHKEIT
Foto: Gute Werbung ist der halbe Weg zum Erfolg: Lange im Voraus hatte sich das Veranstaltungsteam des PP Mainz einiges einfallen lassen, um viele Besucher zum Valenciaplatz zu locken. Dazu gehörten auch Plakate und Pressefotos mit PK´in Britta Runkel, PK Michael Musial und dem "dritten Mann" in ihrem Streifenteam.  Das pfiffige Werbekonzept trug Früchte.
weitere Bilder ansehen...
Zahlreich, aufmerksam und vielseitig interessiert war das Publikum beim Tag der offenen Tür am und im Polizeipräsidium Mainz. Seit 30 Jahren steht das Präsidium am Valenciaplatz in der Mainzer Neustadt - und hat in dieser Zeit offenbar nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Einige Tausend Besucher nutzten die Gelegenheit am letzten Sonntag im April, um sich von der Vielseitigkeit und Leistungskraft der Mainzer Polizei zu überzeugen.

Dafür hatten sich 140 Bedienstete des Präsidiums mächtig ins Zeug gelegt und ein Programm zusammengestellt, das mit Information und actionreicher Unterhaltung nicht geizte. Unterstützt wurden sie dabei von Schülerinnen und Schülern des Bildungsgangs "Polizeidienst und Verwaltung" an der Höheren Berufsfachschule in Bad Kreuznach.

Schon am Vormittag umlagerten die Besucher den Treffpunkt für die Hausführungen. Schließlich gibt es nicht alle Tage die Gelegenheit, das Büro des Polizeipräsidenten, die Funk- und Einsatzzentrale, den Erkennungsdienst und das Polizeigewahrsam zu besichtigen und die Beamten dazu auch noch ausfragen zu dürfen. Gruppen mit jeweils 15 bis 20 Gästen zogen durchs Präsidium und staunten; am Ende hatten mehr als 400 Besucher einen Einblick erhalten. Auch die Raumschießanlage war ein gefragtes Ziel. Manch einer hatte wohl gehofft, dort selbst einmal schießen zu dürfen.

Sehr bald "ausgebucht" waren die Einstellungsberaterinnen und Einstellungsberater der Polizei. Fragen zum Bachelor-Studium, zu Einstellungsvoraussetzungen und späteren Verwendungsmöglichkeiten interessierten die jungen Besucher und deren Eltern ebenso wie Auskünfte zum Bildungsgang "Polizeidienst und Verwaltung" für Realschulabsolventen. Wer individuell und intensiv beraten werden wollte, den baten die Einstellungsberater zum persönlichen Gespräch in die Räume des K 2.
 
Eng wurde es zuweilen im eigentlich sehr geräumigen Jakob-Steffan-Saal. Dorthin hatten nacheinander der Phantombildzeichner, die Polizeipuppenbühne, die Schieß- und Einsatztrainer und das Beraterteam der Kriminalprävention eingeladen, letztere zum Thema Internetkriminalität. Zweimal am Tag wurden die jeweiligen Programme angeboten. Alle Termine waren mehr als ausgebucht, und die Vortragenden freuten sich über ein lebhaftes Publikum, eine Fülle interessierter Fragen und vielseitige Beiträge.

Vor dem Gebäude brillierte die Diensthundestaffel mit einem ebenso informativen wie humorvollen Showprogramm. Die Diensthundeführerinnen und Diensthundeführer des PP Mainz  beeindruckten nicht nur mit ihrem Können, sondern auch mit "wirklich glücklich aussehenden Hunden", wie eine Zuschauerin treffend bemerkte.

Ein weiteres Highlight waren die Vorführungen aus dem Fahrsicherheitstraining der LPS. Nicht wenige Zuschauer waren ganz gezielt für diesen Programmpunkt zum Valenciaplatz gekommen. Thema war das unterschiedliche Bremsverhalten von Pkw mit und ohne ABS. Die Beamten demonstrierten die Wirkung des Antiblockiersystems auf Bremsverhalten, Lenkfähigkeit und Anhalteweg bei verschiedenen Geschwindigkeiten. Das Ergebnis ließ viele Zuschauer staunen. Selbst einige junge Männer, die anfangs noch cool abgewunken hatten, waren am Ende sichtlich beeindruckt vom Können der Fahrsicherheitstrainer.

Derweil zog es die Jüngeren auf die Hüpfburg, und auch der Spiele-Parcours der Landessportjugend auf dem Vorplatz des Präsidiums entwickelte die erwartete Anziehungskraft. Die "Men in Blue", die stets lebhafte Brass-Band des Polizeiorchesters, verkürzte die Wartezeit bis zum nächsten Programmpunkt mit Jazz und Swing.

Für Kinder hatten sich die Programmmacher besonders viel einfallen lassen. Drinnen war die Mal- und Schminkecke ebenso umlagert wie das Fotostudio. Dort konnten sich die Jüngsten als "Häftling" in der historischen Gefängniszelle oder als "Schutzmann" auf einem Polizeimotorrad fotografieren lassen. Der "Renner" war auch diesmal wieder der Kollege Bernd Kumpf vom PP Rheinpfalz, unterstützt von seinen Töchtern Katrin und Rebecca (11 und 15 Jahre). Gemeinsam verknoteten sie an die 1000 Luftballons zu fantasievollen Wesen, zu Pinguinen und Kraken, Fischen an der Angel, rosa Männchen, Schwertern oder Polizeikellen.

Weniger spielerisch, dafür umso informativer ging es an den Info-Ständen zu, die im Erdgeschoss und auf der Fahrebene auf ein sehr interessiertes Publikum stießen. Zu sehen waren dort u.a. Waffen und verbotene Gegenstände, Rauschgiftarten und Rauschgiftutensilien, Falschgeld und beschädigtes Geld aus Straftaten, das Arbeitsmaterial der Spurensicherung und des Erkennungsdienstes sowie Einbruchswerkzeug und die jeweiligen "Gegenmittel" aus dem Bereich der Einbruchssicherung. Was leistet eigentlich das "Haus des Jugendrechts" am Mainzer Hauptbahnhof? Wie schütze ich mein Kind im Auto richtig? Welche medizinischen, strafrechtlichen und finanziellen Folgen haben Alkohol und Drogen am Steuer? Wie hilft der "Weiße Ring" den Opfern einer Straftat? Diese und viele weitere Fragen fanden ihre Antwort entlang der Info-Meile.

Auf lebhaftes Interesse stieß die Fahrzeugschau. Sehr spezielle Polizeifahrzeuge wie etwa das Spür- und Messfahrzeug der LKA-Umweltfahnder und das Schwerverkehrs-Kontrollfahrzeug der Verkehrsdirektion mit Gerätschaften zur Gefahrgutkontrolle, elektronischer Achswaage und mobilem Büro ließen viele Betrachter einfach nur staunen. Aber auch zivile ProVida-Fahrzeuge, Funkstreifenwagen, Mehrzweckfahrzeuge, Polizeimotorräder und ein Gefangenentransporter (GefKW) interessierten die Besucher sehr. Wer sein Fahrrad mitgebracht hatte, konnte es am Stand des ADFC codieren lassen und erhielt den passenden Fahrradpass dazu - auch dies ein gut genutztes Angebot beim Tag der Polizei in Mainz.

Am Ende waren die Macher sichtlich erschöpft, aber auch hoch zufrieden: Der Ansturm war enorm, das Interesse an der Polizei groß, die Atmosphäre prima. Szenenapplaus und ein dickes Lob von Polizeipräsident Karl-Heinz Weber hatten sich die 140 Aktiven ehrlich verdient. Das bescheinigten gern auch die Ehrengäste, mit denen der Behördenleiter die einzelnen Attraktionen besucht hatte, unter ihnen der neue Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling und Leitender Oberstaatsanwalt Klaus-Peter Mieth.



Autor Heidi Nägel, PP Mainz, Pressestelle
Herausgeber Redaktion Polizeikurier
Aktualisierungsdatum 08.05.2012
Zum Seitenanfang

weitere Bilder
Foto: Action pur vor dem Präsidium: Hier demonstrierten die Fahrsicherheitstrainer der LPS die Wirkungsweise des ABS bei Pkw: Wann macht ABS Sinn und wann sollte man darauf vielleicht sogar verzichten?  Mit rauchenden Reifen stoppte der Wagen kurz vor dem Hindernis, um es dann schadlos zu umfahren.
Foto: Kunstvoll gestaltete Luftballonfiguren und eine Schminkecke für die Kleineren, Beratung und Informationen über den Polizeiberuf für die Größeren: Beim Tag der offenen Tür im Polizeipräsidium Mainz hatten die Macher an alle Altersklassen gedacht. Das kam auch bei den Eltern gut an.
Foto: Geld ist eine der häufigsten Triebfedern auf dem Weg zur Straftat: EKHK Michael Holly vom Dezernat Finanzermittlungen des LKA erläutert Besuchern die Vorgehensweise von Steuer- und Anlagebetrügern und wie man sich davor schützen kann.
Foto: Gut besuchte Info-Meile: EKHK Erwin Haunz erläutert dem neuen Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling die Ausstattung des Erkennungsdienstes.
Foto: Als Diensthundeührerin Silke Kölz-Rieneckert mit ihrem vierbeinigen Kollegen die Aufführung der Polizeipuppenbühne besuchte, war die Spannung groß. Tatsächlich beeindruckte der echte Diensthund die Kinder noch stärker als "Wuffi", sein Plüsch-"Kollege" aus dem Ensemble der Puppenbühne.
Foto: Großes Interesse herrschte an den Vorführungen der Diensthundestaffel. Wer - wie in diesem Fall - gleich zwei Diensthunde gegen sich aufbringt, hat besonders schlechte Karten und sieht ganz sicher seiner Festnahme entgegen. Zum Glück schützt der "Beißarm" den Darsteller zuverlässig.
Foto: Echt oder falsch? Frank Hasenklever vom LKA erklärt Besuchern, worauf sie bei Banknoten achten sollten und wie sich echte Scheine von ?Blüten? unterscheiden lassen. Das können übrigens nicht nur Sehende. Auch Sehbehinderte können Falschgeld erkennen, wenn sie die tastbaren Sicherheitselemente beachten.
Foto: Polizei-Historie trifft Gegenwart: Die pensionierten Kollegen Alfred Winter (links) und Walter Welling gefielen den Besuchern beim Tag der offenen Tür. Auch Polizeipräsident Karl-Heinz Weber und Oberbürgermeister Michael Ebling konnten sich für die "Gendarmen von anno dazumal" begeistern.
Foto: Schon mal "probesitzen" auf dem Sessel des Polizeipräsidenten: Diesem jungen Mann gefällt die Vorstellung, einmal Polizeichef in der Landeshauptstadt zu sein, offenbar sehr. Die Dienstmütze stammt allerdings nicht aus Rheinhessen, sondern ist ein Produkt der guten internationalen Beziehungen der Mainzer Polizei.
Foto: Einsatztrainerin Isabel Steyer und ihre Kollegen vom SET-Team Mainz zeigten im Jakob-Steffan-Saal Abwehr- und Zugriffstechniken, teils sogar in Zeitlupe. Wenig später folgte schon der nächste Vortrag: Frank Heuckeroth vom Polizeilichen Präventionszentrum Mainz informierte seine Hörer über Gefahren  im Internet.
Foto: Gut besucht war den ganzen Tag über das Freigelände vor dem Präsidium. Dort gab es Erfrischungen, Bewegungsspiele für die Jüngsten und musikalische Unterhaltung mit den "Men in Blue", der Brass-Band des Polizeiorchesters.
Ganz schön schwer, die Körperschutzausstattung der Polizei. Dennoch: Mit Polizeihelm und Schutzweste fühlte sich dieser Schutzmann in spe sichtlich stark und gut geschützt.
Foto: Große Bewunderung und viel Applaus gab es für die Diensthundführer des PP Mainz und deren vierbeinige Streifenpartner. Die präzise Abstimmung zwischen Mann und Hund beeindruckte die Zuschauer ebenso wie die Vielseitigkeit im Können der Teams.
Foto: Welches Verkehrszeichen gehört zu welcher Verkehrsregel, und was gilt es bei diesem Zeichen zu tun? Beim Verkehrsquiz konnten nicht nur die jungen Besucher erfahren, wie gut sie sich auskennen. Auch mancher Erwachsene musste hier und da etwas länger nachdenken.
Foto: Nicht nur "harte Fakten" gab es beim Tag der offenen Tür im Mainzer Präsidium. PHK Bernd Kumpf war aus der Vorderpfalz angereist und erfreute die Kinder mit seinen Luftballon-Kreationen und Geschicklichkeitsspielen. Dabei unterstützten ihn seine Töchter Katrin und Rebecca.
Weitere Dokumente
TdoT Mainz 2012 - Lageplan und Programm internet.pdf
Übersicht |  © Landespolizeischule Rheinland-Pfalz / Abteilung 3