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Präventionskonzept "Crash Kurs" (Februar 2017)
Schonungslos offen – authentisch und direkt die Realität erfahren

Erneut traf Polizeioberrat Patrick Brummer mit dem Crash-Kurs Team der Polizeiinspektion Frankenthal den Nerv von 250 Studierenden am Polizeicampus Hahn. „Dass den Studierenden teilweise der Atem stockt, ist beabsichtigt“, so der Dozent im Fachgebiet Verkehrsrecht der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz. Mit dem im Jahr 2014 eingeführten Präventionskonzept „Crash Kurs“ sollen junge Fahrer für bestimmte Gefahrensituationen im Straßenverkehr sensibilisiert und zum Nachdenken anregt werden. Aktuell nahmen der 16. Bachelor-studiengang sowie der Masterstudiengang Polizeimanagement an dieser Präventionsveranstaltung teil. Die Teilnehmer wurden mit der Realität einer realen Unfalllage aus Frankenthal mit tödlichem Ausgang konfrontiert. „Wir wollen in der Verkehrsunfallprävention neue Wege gehen und Ihnen die Einstellung der Unverletzlichkeit nehmen. Auch beabsichtigen wir die emotionale Ebene der Teilnehmer anzusprechen und eine persönliche Betroffenheit zu erzeugen“, nennt Polizeioberrat Patrick Brummer gleich zum Auftakt die Zielsetzung des Projekts.

Großformatige Fotos von der Unfallstelle und eine authentische und sehr emotionale Schilderung persönlicher Erlebnisse von den vor Ort eingesetzten Einsatzkräften der Polizei, der Feuerwehr und der Notfallseelsorge lieferten intensive Eindrücke vom Geschehen. Dabei wurde nichts beschönigt. Alles war sehr emotional und ergreifend. Für alle an der Unfallstelle eingesetzten Kräfte bot sich ein Bild des Grauens. Betroffenheit unter allen Anwesenden. Bilder und Stimmen, die in Erinnerung bleiben und zum Nachdenken anregen. Tiefe Betroffenheit ist in den Gesichtern zu sehen. „Spätestens jetzt wurden jedem von uns die Gefahren durch unvorsichtiges Autofahren bewusst. Ich hätte nicht gedacht, dass der Crash-Kurs mich so berührt“, sagte ein Student, den insbesondere die authentischen Schilderungen der Einsatzkräfte hervorhob.

Das Projekt an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz stieß zwischenzeitlich auch im Land und über die Landesgrenzen hinweg auf reges Interesse. So wurden durch den Crash-Kurs bisher rund 4.000 junge Fahrer und Fahrerinnen in Rheinland-Pfalz erreicht.

Durch eine wissenschaftliche Begleitung und umfassende Evaluation durch die HdP konnte nachgewiesen werden, dass der Crash-Kurs insbesondere bei den männlichen Fahrern zu einer Einstellungs-änderung führt. Nach sechs Monaten ist noch ein nachhaltiger Effekte bei den jungen Fahrern zu erkennen.

Laut Unfallbilanz verunglückten im vergangenen Jahr 3.812 junge Menschen auf unseren Straßen. Die jungen Fahrer sind laut Statistik an fast jedem vierten Verkehrsunfall in Rheinland-Pfalz beteiligt.

Unfälle im Straßenverkehr sind für die Zielgruppe der „Jungen Fahrer“ im Alter zwischen 18 und 24 Jahren die Haupttodesursache. Gerade vor diesem Hintergrund gebührt den „Jungen Fahrer“ ein Schwerpunkt in der Verkehrssicherheitsarbeit.

Bürger & Polizei. Kooperation statt Konfrontation. (Dezember 2016)

Die Hochschule der Polizei RP und die Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues kooperieren miteinander. In einem ersten Projekt wurde am Donnerstag, dem 01. Dezember 2016, ein Dialogabend zwischen Studierenden der HdP und Jugendvertretern der Verbandsgemeinde am Campus Hahn ausgerichtet.

Klirrende Kälte und Nebel. Der Hochschulcampus Hahn zeigte sich an diesem 1. Dezember von seiner kühlen Seite. Der Empfang hingegen war warm und gastfreundlich. Ein sonst eher puristischer Hörsaal war mit Kerzen und weihnachtlichen Leckereien in ein World-Café verwandelt worden.

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Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz kooperiert jetzt auf Bundesebene mit weiteren 37 Hochschulen des öffentlichen Dienstes (Dezember 2016)

Kürzlich trafen sich die Rektorinnen und Rektoren der Hochschulen für den öffentlichen Dienst zur Rektorenkonferenz an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit in Schwerin.
Mit dabei waren aus Rheinland-Pfalz Klaus Weisbrod (Direktor der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz) und Friedel Durben (Direktor der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz).

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Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz erhält Weiterbildungspreis 2016 (November 2016)

Unter der Schirmherrschaft des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur fand im Gutenberg-Museum zu Mainz die Verleihung des Weiterbildungspreises 2016 zum Thema „Weiterbildung: LernRÄUME schaffen“ statt. Im Rahmen eines feierlichen Festaktes, an dem auch Vertreter der Landespolitik, der Abteilungsleiter Polizei im rheinland-pfälzischen Innenministerium, Herr Ministerialdirigent Joachim Laux, sowie die Leitung der Hochschule der Polizei, Herr Direktor Friedel Durben und Herr Dr. Axel Henrichs, teilnahmen, wurde der Preis von Herrn Staatsminister Prof. Dr. Konrad Wolf an das Wissenschafts- und Studienprojekt „Werkstatt Neue Medien“ verliehen.

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Ein Polizeicampus vernetzt sich im Kampf gegen IT-Kriminalität (Oktober 2016)

Die Cyber-Kriminalität hat längst Einzug in alle Bereiche des täglichen Lebens gehalten. Spätestens der Amoklauf in München, bei dem der Täter seine Waffe im Internet kaufte sowie die IT-Angriffe auf Krankenhäuser oder auch die E-Mailkonten rheinland-pfälzischer Abgeordneter haben allein im letzten Jahr deutlich gezeigt, dass das Tatmittel Internet fortwährend an Bedeutung gewinnt.

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Verstärkung für die Polizei Rheinland-Pfalz (Oktober 2016)

In der vergangenen Woche ernannte Staatsminister Roger Lewentz in Hermeskeil 168 Hochschulabsolventen zu Polizeikommissaren und Polizeikommissarinnen, die fortan ihren Dienst in der Bereitschaftspolizei Rheinland-Pfalz verrichten werden. Mit Ankunft des 16.  Bachelorstudiengangs Polizeidienst am Campus Hahn sind nun wieder alle Wohnungen belegt. Für 188 Männer und 92 Frauen mit einem Durchschnittsalter von knapp 22 Jahren hat das dreijährige Polizeistudium begonnen. Damit verzeichnet der Campus am Flughafen Hahn mit über 1400 Studierenden einen neuen Höchststand.

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Sicherheitsgespräche am Deutschen Eck (September 2016)
Brücken bauen in Koblenz

Die terroristische Bedrohung ist in Paris und Brüssel real geworden und führt ebenso wie die Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht von Köln zur Verunsicherung der Bevölkerung. Der Ruf nach Sicherheit wird lauter, doch zu welchem Preis? Die Polizei ist in Spannungsfeldern gefordert. 

In einem Kooperationsprojekt wollen die Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz und die Hochschule Koblenz eine differenzierte Betrachtung durch interdisziplinäre Expertise vornehmen, fernab von Populismus und Aktionismus, für Akteure im Feld der Inneren Sicherheit.

Der rheinland-pfälzische Ansatz beruht auf einer Fortentwicklung der bürgernahen Polizeiarbeit. Dieser Ansatz ist nicht zu verwechseln mit einer “naiven oder weichen” Polizei.

Die aktuellen Ereignisse zeigen: Nur zusammen mit den Netzwerkpartnern, der kommunalen Familie, nicht-staatlicher Organisationen sowie mit Unterstützung einer wachsamen Zivilgesellschaft können die Sicherheitsbehörden den Angriff auf unsere freiheitliche Welt und Werte mit offenen Flanken abwehren.