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Verkehrsexperten aus dem gesamten Bundesgebiet tagen an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz

Immer mehr Unternehmen verschaffen sich durch die bewusste Begehung von Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr einen wirtschaftlichen Vorteil. So verstoßen einige Unternehmen bewusst gegen gesetzliche Lenk- und Ruhezeiten oder Ladungsvorschriften, um Fahrten oder auch Personal einzusparen. Neben der Ahndung der konkreten Verstöße besteht in diesen Fällen jedoch die Möglichkeit, den Unternehmen zusätzlich die rechtswidrig erlangten finanziellen Vorteile zu entziehen. Im Fachjargon wird dieses Verfahren als Vermögensabschöpfung bezeichnet.

 

Zu diesem wichtigen und komplexen Thema berieten sich am 13. und 14. Juni 2019 an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz 110 Experten aus ganz Deutschland im Rahmen einer bundesweiten Fachtagung zur Vermögensabschöpfung im Ordnungswidrigkeitenverfahren bei Kontrollen des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs. Diese Tagung mit Vertretern der Länderpolizeien, des Bundesamtes für Güterverkehr, des Zolls, der Bußgeldstellen sowie der Justiz, findet bereits seit 2008 regelmäßig in Rheinland-Pfalz statt.

 

In seiner Begrüßung betonte der Inspekteur der Polizei Rheinland-Pfalz Jürgen Schmitt die Bedeutung dieser bundesweit einmaligen Tagung:

„Verbrechen darf sich nicht lohnen. Daher ist die Vermögensabschöpfung die Möglichkeit, neben den Tätern auch insbesondere die Hintermänner zu bestrafen!“

Neben vielen interessanten Fachvorträgen, unter anderem durch Herrn Dr. Alexander Retemeyer von der Staatsanwaltschaft Osnabrück, referierte auch der Fachanwalt für Transport- und Speditionsrecht, Herr Dr. Rudolf Saller aus Altötting, der als Verteidiger die Gegenseite vertritt. Dies führte im Anschluss seines Vortrages zu einer lebhaften Podiumsdiskussion. Im abschließenden Ausblick wurde nochmals deutlich, wie gewinnbringend die letzten zwei Tage für die weitere Arbeit in diesem Themenkomplex waren.

Im Jahr 2021 wird die Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz dann erneut Teilnehmer dieser zu dieser Fachtagung begrüßen.

 

 

Im Zeichen Europas: Internationale Gäste an der Hochschule der Polizei

Wie bereits in den Jahren zuvor begrüßte die Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz im Rahmen der 16. Internationalen Projektwoche vom 03. bis 07.06.2019 Gäste aus dem europäischen Ausland. Insgesamt besuchten 37 Polizeistudierende und acht Begleiter aus Estland, Finnland, Litauen, Belgien, Bulgarien, Rumänien, Frankreich, Spanien und aus der Schweiz den Polizeicampus Hahn.

 

Gerade in einem grenznahen Bundesland wie Rheinland-Pfalz ist die internationale Zusammenarbeit aus dem Polizeialltag nicht wegzudenken, denn auch Straftäter machen vor Ländergrenzen nicht halt.

Vor dem Hintergrund der Internationalen Projektwoche erhalten ausländische angehende Polizisten einen Einblick in die Polizeiarbeit in Rheinland-Pfalz und netzwerken eine Woche lang mit den rheinland-pfälzischen Studierenden der HdP. Der europäische Gedanke von Frieden und Völkerverständigung steht hierbei im Vordergrund und findet sich in mehreren Modulen des Bachelorstudiengangs Polizeidienst wieder.

 

Parallel dazu fand außerdem der International Summit der HdP 2019 statt. Hierbei waren am Polizeicampus Hahn Direktoren und Mitarbeiter der Auslandsämter der internationalen Partnerschulen zu Gast, zu denen die HdP seit mehreren Jahren intensive Kontakte pflegt. Als Ergebnis der Beratungen mit den ausländischen polizeilichen Bildungseinrichtungen wird die Zusammenarbeit mit den ausländischen Partnern weiter intensiviert.

Das Wissen von einander und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit sind von grundlegender Bedeutung für erfolgreiche Polizeiarbeit.

Feuerwehr und Polizei kooperieren bei neuer 3D-Technologie zur Simulation von schwierigen Einsatzsituationen

Mit einer neuen digitalen Anwendung wollen Feuerwehr und Polizei die Schulung für Einsatz- und Notfallsituationen über gemeinsame Simulationstechnik ausbauen. Zum Einsatz der neuen Technologie SAFER (Simulation in der Ausbildung für Einsatzkräfte in Rheinland-Pfalz) unterzeichneten die Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz (LFKS) und die Hochschule der Polizei (HdP) eine Kooperationsvereinbarung. „Mit finanzieller Unterstützung des Innenministerium konnte die Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz mit ihrem Softwarepartner eine neue SAFER-mobile-Technologie entwickeln, die Übungslagen als virtuelle Realität auch auf mobilen Endgeräten verfügbar macht und so die Schulungen von Einsatzkräften im Bereich der Gefahrenabwehr wesentlich erleichtert“, sagte Innenminister Roger Lewentz bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung.

Mit dem formellen Kooperationsbeschluss zwischen den beiden wichtigsten Aus- und Fortbildungsstätten für Einsatzkräfte in der Gefahrenabwehr nimmt Rheinland-Pfalz eine Spitzenreiterposition in Deutschland ein und stärkt vor dem Hintergrund immer komplexerer Bedrohungsszenarien die behörden- und organisationsübergreifende Zusammenarbeit. Die neue Technologie kann auch bei der Schulung von Kindern und Erwachsenen von der Verkehrs- und Brandschutzerziehung bis hin zum Verhalten in Not- und Krisensituationen genutzt werden.

Das Ziel ist die Fortführung und Weiterentwicklung der professionellen, gemeinsamen Bewältigung von Einsatzlagen in Rheinland-Pfalz und die effektive Abwehr von Gefahren vor allem für die Bevölkerung im Lande. SAFER wurde durch die LFKS mitentwickelt und wird bereits seit dem Jahr 2004 in der Aus- und Weiterbildung von Einsatzkräften der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes genutzt. Ab sofort wird es auch an der HdP für Aus- und Fortbildungszwecke der Polizei sowie im Übungsverbund mit der LFKS genutzt. Dies geschieht in dieser Form europaweit bislang erstmalig. Die HdP ist national die erste Polizeihochschule, die virtuelle Realität in der Aus- und Fortbildung als Standard-Lehrmethode etabliert.

Bei SAFER werden 3D-Szenarien verwendet die unterschiedliche Einsatzsituationen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden vermitteln (Virtuell Reality). Somit können die Übenden unter sehr realen Bedingungen trainieren. Dieses System wird sowohl stationär in den Aus- und Fortbildungseinrichtung in Koblenz und am Hahn als zukünftig auch auf mobilen Endgeräten verfügbar sein. Somit ist es insbesondere für die Ehrenamtlichen der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes möglich, sich vollkommen unabhängig von Uhrzeit und Aufenthaltsort aus-, fort- und weiter zu bilden. Eingebettet werden die Neuentwicklungen im Bereich der Feuerwehr in die neue „Meine LFKS“-App, die zudem den Informationsaustausch mit den Lehrgangsteilnehmenden erleichtern und die Anmeldeprozedur vereinfachen wird.

Rheinland-Pfalz setzt sich damit hinsichtlich der Kooperation zwischen Polizei und Gefahrenabwehr, und besonders hinsichtlich der Anwendung der neuen, digitalen SAFER Lehr- und Lernmethoden europaweit an die Spitze. Bereits jetzt liegen viele Anfragen von Bildungseinrichtungen aus dem In- und Ausland vor, die von den in Rheinland-Pfalz gemachten Erfahrungen profitieren möchten.

Sicherheitsgespräche am Deutschen Eck in Koblenz: „Innere Sicherheit mitten im Leben und vor Ort – Kommunale und polizeiliche Herausforderungen“

Der aktuelle Zeitgeist folgt dem Trend zu einer stärkeren Autorität des Staates in gefühlt zunehmend unsicheren Zeiten. Der Staat reagiert mit einer Verschärfung der Polizeigesetze und Aufrüstung der Sicherheitsbehörden.

 

Eine einseitige Verschiebung der Balance ausschließlich zugunsten einer scheinbaren Sicherheit kann jedoch zu einer Entfremdung von Staat und Bürger führen.  Insbesondere durch vernetzte lokale Arbeit gelingt es, die von der Bevölkerung erwartete staatliche Handlungsfähigkeit zu dokumentieren und einer gesellschaftlichen Spaltung konkrete Maßnahmen entgegenzusetzen. Sicherheit muss dabei noch deutlicher als geteilte Verantwortung von Sicherheitsbehörden, kommunalen Akteuren sowie dem wichtigsten Partner – der Bevölkerung – ins Bewusstsein gerückt werden.

 

Diesem Grundsatz folgend, veranstaltete die Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz in einem gemeinsamen Projekt mit der Hochschule Koblenz, dem Polizeipräsidium Koblenz sowie der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz am 21. März 2019 die dritte Auflage der Sicherheitsgespräche am Deutschen Eck in Koblenz. Die Gastgeber Friedel Durben, Direktor der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz und Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz, durften ca. 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Justiz, Hochschullandschaft, Polizei, Bundeswehr sowie der kommunalen Familie begrüßen.

 

Als Keyspeaker referierte gleich zu Anfang der Polizeiforscher Prof. Dr. Rafael Behr aus Hamburg zu der Frage, wie sich das Verhältnis von „Sicherheit“ angesichts globaler Verwerfungen und Spannungen verändern wird und wie sich das auf lokale/regionale Sicherheitsempfindungen auswirkt. In sechs Foren tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu sicherheitsrelevanten Fragestellungen aus. Die daraus resultierten Ergebnisse wurden im

Gesamtplenum präsentiert und im Rahmen der anschließenden Podiumsdiskussion nochmals aufgegriffen.

 

Trotz terminlicher Bindung ließ sich Innenminister Roger Lewentz nicht nehmen, die Anwesenden mittels einer eingespielten Videobotschaft zu begrüßen. „Diese Sicherheitskonferenz ist enorm wichtig, um miteinander zu diskutieren, was wir gemeinsam zu einer Verbesserung der Sicherheitslage tun können“.

 

Wie im Jahr zuvor auch, wurde im Rahmen der Veranstaltung der Hochschulpreis „Bürger und Polizei Rheinland-Pfalz“ durch den Vorsitzenden des Freundeskreises der Hochschule der Polizei e.V., Herrn Ernfried Groh verliehen. Als diesjährige Preisträger wurden Polizeikommissarin Miriam Kilian mit dem Thema „Sicherheitsempfinden der gehörlosen Bürger im Raum des Polizeipräsidiums Koblenz“ und Polizeikommissar Alexander Lehmann mit dem Thema „Bezirksdienst 2.0 - Weiterentwicklung bürgernaher Polizeiarbeit im föderalen Vergleich“ ausgezeichnet.

 

Für Karlheinz Maron, Präsident des Polizeipräsidiums Koblenz, war es eine rundum gelungene Veranstaltung. Er würdigte alle die mitgewirkt haben, diese Sicherheitsgespräche zu ermöglichen. 

 

Der Direktor der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz, Klaus Weisbrod bedankte sich zum Abschluss bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für den regen Austausch und die gewinnbringenden Diskussionen.

Hochschule der Polizei feiert die Ernennung von 206 Polizeikommissarinnen und Polizeikommissaren

Drei Jahre Studium sind geschafft: am 30.04.2019 ernannte Staatsminister Roger Lewentz im Rahmen der feierlichen Graduierung des 15. Bachelorstudienganges in der Hunsrückhalle in Simmern die Studierenden im Beisein von Angehörigen sowie Gästen aus Politik, Justiz und Verwaltung zu Polizeikommissarinnen und Polizeikommissaren. Für die musikalische Umrahmung der Feierlichkeit sorgte das Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Stefan Grefig. Als Jahrgangsbester mit der Note "gut" (13,45 Punkte) erhielt Maik Molitor vom Polizeipräsidium Mainz als Erster die lang ersehnte Urkunde aus den Händen des Staatsministers. Die beste Bachelorarbeit schrieb Polizeikommissarin Duresa Miftari vom Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik zu dem Thema "Alexa & Co. - Sprachassistenzsysteme als neuer polizeilicher Ermittlungsansatz?". Für ihr hohes soziales Engagement im Rahmen des Studiums wurde Polizeikommissarin Jasmin Kiefhaber durch den Vorsitzenden des Freundeskreises der HdP e.V. Herrn Ernfried Groh mit dem Hochschulpreis für Campuskultur ausgezeichnet. Auch sonst wurde der Studiengang traditionell seinem sozialen Gedanken gerecht und spendete über das gesamte Studium hinweg mehrfach für wohltätige Zwecke.

Minister Lewentz besucht Vorlesungen an der Hochschule der Polizei

Studium Polizeidienst: das heißt sowohl büffeln, als auch voller Körpereinsatz, um die Studierenden an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz auf den abwechslungsreichen und anspruchsvollen Polizeiberuf im Land vorzubereiten. Davon verschaffte sich Innenminister Roger Lewentz bei seinem Besuch am Polizeicampus Hahn am Freitag, 15. Februar 2019, selbst einen Eindruck.

 

Nach der Begrüßung durch Hochschuldirektor Friedel Durben in Begleitung von Studiengangsprecher Waldemar Hoffmann und seinem Stellvertreter Marco Krauss ging es zunächst ins Hörsaalgebäude, wo Regierungsrat Dennis Pielken und Kriminaloberkommissar Lars Nell eine Vorlesung zu den Funktionsweisen des Darknets hielten. Da sich heute viele Bereiche der Kriminalität auch auf diese anonyme Plattform ausweiten, spielt es für eine wirksame Kriminalitätsbekämpfung eine große Rolle, ein Grundverständnis für das Darknet zu entwickeln und Ermittlungsansätze zu verstehen. Nach einem spannenden Vortrag der beiden Lehrkräfte für Cybercrime und digitale Ermittlungen referierte Regierungsrätin Susanne Beyer zu dem Thema Schusswaffengebrauch gegen Personen. Die Dozentin aus dem Fachgebiet Allgemeines Verwaltungsrecht/Polizeirecht erläuterte hierbei den Studierenden, unter welchen strengen Voraussetzungen die Dienstwaffen von Polizeibeamtinnen und –beamten zum Einsatz kommen dürfen.

 

Abschließend klärten Polizeihauptkommissar Thomas Schilken und Polizeioberkommissar Christian Steitz eindrucksvoll über Verletzungsmuster von Klingenwaffen auf und zeigten damit, wie extrem gefährlich Messerklingen sein können. Von umso größerer Bedeutung waren die dazu vermittelten Hinweise zur Eigensicherung, die im Studium Polizeidienst gelehrt werden. „Die Aufgaben im Polizeidienst erfordern umfangreiche fachliche persönliche Kompetenzen, auf die die jungen Polizeibeamtinnen und –beamten im Studium durch das Verbinden von Theorie und Praxis bestens befähigt werden. Die Vorbereitung auf aktuelle gesellschaftliche und technische Herausforderungen sowie der Erwerb der polizeilichen Handlungskompetenz stehen dabei stets im Vordergrund“, resümierte Minister Lewentz zum Abschluss seines Besuches. 

Außenanlagen der Wohnungen für Polizeistudierende auf dem Hahn eingeweiht

Auch wenn die neu gepflanzten Bäumchen derzeit winterlich kahl sind: Die Außenanlagen an den Wohngebäuden der Hochschule der Polizei auf dem Hahn zeigten sich bei ihrer Einweihung am 15. Januar von ihrer besten Seite. Rund eine halbe Million Euro wurden in barrierefreie Zuwegungen, Grünflächen, Aufenthaltsbereiche und 47 zusätzliche Stellplätze investiert.

 

HAHN – Die drei jeweils dreigeschossigen Holzgebäude mit insgesamt 126  Einzel-Apartments waren Ende 2016 an die Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz übergeben worden,  nachdem sie für ihren ursprünglichen Zweck als Flüchtlingsunterkünfte nicht mehr benötigt wurden.  Weil es beim Bau seinerzeit eilte, blieb die am Standort vorhandene Asphaltfläche zunächst unverändert. Doch von Juni bis Ende November des vergangenen Jahres wurde das Umfeld der „Gebäude 681 – 683“ unter der Leitung des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) nach den Gesichtspunkten von Barrierefreiheit, Flächenentsiegelung und Aufenthaltsqualität neu gestaltet. 

„Mit der Neugestaltung der Außenanlagen konnten wir die Wohnsituation für unsere Studierenden noch weiter verbessern und attraktiver gestalten,“ freute sich der Direktor der Hochschule Friedel Durben.

Neu geschaffen wurden 47 Stellplätze entlang der beiden Stichstraßen zwischen den Gebäuden, belegt mit wasserdurchlässigem Öko-Verbundpflaster. Die 27 vorhandenen Stellplätze entlang der Zufahrtsstraße wurden neu markiert, so dass den Bewohnerinnen und Bewohnern insgesamt 74 Stellplätze zur Verfügung stehen.

 

Rund um die Gebäude sind Rasenflächen angelegt, außerdem wurden sieben Kugel-Eschen gepflanzt. Die heimische Baumart wurde auch deswegen gewählt, weil sie keine Harze oder Samenkapseln absondert, welche die Autolacke beschädigen könnten.

Zwischen den Gebäuden wurden gepflasterte Wege angelegt, so dass beim Wechsel zwischen den Gebäuden nicht mehr die Straße betreten werden muss. Die Wege sind von den Stichstraßen aus barrierefrei erreichbar. 

Auch Katia Schumacher, Mitglied der Studierendenvertretung, begrüßte die umfangreichen Baumaßnahmen. „Das ganze Wohnareal wirkt nun viel gemütlicher und einladender. Die neugestalteten Sitzmöglichkeiten werden gerade in der wärmeren Jahreszeit mit Sicherheit zu der ein oder anderen geselligen Runde führen“.

Auch an die Fahrradfahrer wurde gedacht. Ein abschließbares Fahrradhäuschen in Stahlkonstruktion, passend zu den Häusern mit Holz verkleidet, bietet Platz für 20 Räder. Bei Bedarf kann es künftig erweitert werden. Das Dach des kleinen Gebäudes wird begrünt. An den Stirnseiten der Wohnhäuser wurden zwei gepflasterte Aufenthaltsflächen angelegt, die mit Bänken zum Verweilen einladen.    

„Mit den Außenanlagen wird die Wohnanlage jetzt komplett“, freute sich Dr. Petra Wriedt, stellvertretende Geschäftsführerin des Landesbetriebs LBB. Sie dankte den Bewohnerinnen und Bewohnern für ihr kooperatives Verhalten während der gesamten Bauzeit. „Sie haben durch die Arbeiten manche Einschränkung hinnehmen müssen, aber wir hoffen, es hat sich gelohnt. Unsere Niederlassung Idar-Oberstein und das beauftragte Unternehmen haben eine Gestaltung realisiert, die optisch wie landschaftsgärtnerisch gelungen ist. Ein herzlicher Dank geht auch an die Profi-Handwerker der LBB-Außengruppe Hahn für die Errichtung der neuen Zäune und der Leuchten an der Straße.“

 

Sicherheitsaspekte spielen natürlich auch eine Rolle. Die vorhandene Umzäunung des Wohn-Areals wurde entlang der Zufahrtsstraße durch einen 1,63 Meter hohen Stahlgitter-Mattenzaun ergänzt, so dass die gesamte Wohnanlage eingezäunt ist. Die Einfahrten in die Stichstraßen können mit Flügeltoren verschlossen werden. Im Zuge der Arbeiten der wurden außerdem Kamera-Masten für eine geplante Video-Überwachung aufgestellt und die Leerrohre für die benötigten Leitungen verlegt.  

Im Rahmen der feierlichen Einweihung am 15. Januar pflanzten die stellvertretende Geschäftsführerin des LBB Dr. Petra Wriedt und Direktor Friedel Durben, gemeinsam mit der Studierendenvertreterin Katia Schumacher als symbolischen Akt einen Apfelbaum der Sorte „Rote Sternrenette“.

Neue Gedenkstätte würdigt zu Tode gekommene Polizeikräfte

Eine neu errichtete Gedenkstätte erinnert auf dem Campus Hahn der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz als Zeichen der Würdigung an die im Dienst ums Leben gekommenen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte. „Diese Gedenkstätte ist uns seit langer Zeit ein Herzensanliegen, weil wir uns vor den Verstorbenen verneigen wollen, die bei der Ausübung des Dienstes ums Leben gekommen sind, im Wissen und in Anerkennung ihrer Verdienste für die Polizei Rheinland-Pfalz“, sagte Innenminister Roger Lewentz bei der feierlichen Einweihung. Aus den Reihen der Polizei sind seit 1945 45 Beamte im Dienst ums Leben gekommen. 14 Beamte wurden Opfer von tödlichen Angriffen.

„Jedes einzelne Schicksal, jede einzelne Geschichte ist tragisch und berührt Angehörige, Freunde und Bekannte, aber auch die Polizeibeamtinnen und -beamten, die einen Kollegen verloren haben. Die Hochschule der Polizei hat zusammen mit den Polizeibehörden keine Mühen gescheut, Angehörige und enge Kolleginnen und Kollegen der Verstorbenen zu ermitteln. Dabei kam es zu sehr denkwürdigen und intensiven Gesprächen und Begegnungen, die deutlich machten, wie präsent die Erinnerungen von teilweise Jahrzehnte zurückliegenden Ereignissen bei vielen Betroffenen an dieses einschneidende Erlebnis nach wie vor sind“, so der Minister. Die Einweihung der Gedenkstätte stehe im Lichte dieser Betrachtung und solle ein Vergessen unmöglich machen.

Um den Toten die Ehre zu erweisen, wohnten zahlreiche Gäste der Einweihung bei, unter ihnen ehemalige Innenminister, Mitglieder des Landtags, die Bürger- und Polizeibeauftragte, aktive und ehemalige Führungskräfte und Mitarbeitende der rheinland-pfälzischen Polizei, Polizeiseelsorgerinnen und –seelsorger und vor allem zahlreiche Angehörige, Hinterbliebene, Freunde, Kolleginnen und Kollegen der Verstorbenen.

„Die Gedenkfeier steht im Zeichen der Erinnerung, denn die Erinnerung ist eine Form der Begegnung“, sagte Lewentz. Nicht nur das private Umfeld habe den Tod verkraften müssen, auch innerhalb der Polizei müsse das Geschehene verarbeitet werden. Kollegialer und häufig auch freundschaftlicher Zusammenhalt spiele eine wichtige Rolle, schließlich müsse man sich in gefährlichen Situationen aufeinander verlassen können.

„Wir alle wissen, dass der Beruf der Polizeibeamtin bzw. des Polizeibeamten ein gefahrvoller Beruf ist, mit dem in gleichem Maße eine hohe gesellschaftliche Verantwortung verbunden ist“, betonte der Minister. Wie schnell ein scheinbar routinemäßiger Einsatz zu einem lebensbedrohlichen Ereignis werden könne, habe sich in der vergangenen Woche im pfälzischen Kirchheim gezeigt, wo ein Mann eine Polizeibeamtin und einen Polizeibeamten mit einer Schere angegriffen und schwer verletzt habe.

Von den Einsatzkräften werde ein hohes Maß an Professionalität verlangt. Jede Situation müsse schnellstmöglich eingeschätzt werden – oft unter hoher Anspannung und Zeitdruck. Und die Reaktionen müssten angemessen und gerechtfertigt sein. „Vor allem die zunehmende Gewaltbereitschaft gegenüber unseren Beamtinnen und Beamten erfüllt mich mit Sorge. Lassen sie uns dies, gerade auch im Blick auf diese Gedenkfeier, als eine bleibende gesellschaftliche Aufgabe ansehen“, hob Lewentz hervor.

Daher sei es besonders wichtig, an Mut, Entschlossenheit und Umsicht der Polizeibeamtinnen und –beamten bei der Umsetzung ihrer Aufgaben zu würdigen. „Mit der Gedenkstätte schaffen wir nicht nur ein Ort des Innehaltens und Trauerns, sondern auch ein Ort der Begegnung, des Nachdenkens und des Austauschs“, so der Minister.

Vorweihnachtliches Konzert von Duo Balance und Dirko Juchem

Am 29. November 2018, um 19:00 Uhr, kommt das Duo Balance mit Dirko Juchem zu einem vorweihnachtlichen Liederabend in die Hochschule der Polizei  (Tagungszentrum) am Flugplatz Hahn. Christine Maringer-Tries und Ehemann Johannes Peter Tries verstehen es seit vielen Jahren immer wieder, ihr Publikum mit gefühlvollen Interpretationen von Liedern, Songs und Chansons zu verzaubern.

Unter dem Motto ‚Eine Zeit bricht an’ wird das Duo Balance im Tagungszentrum am Flugplatz Hahn ein vorweihnachtliches Musikprogramm präsentieren, in dem deutsche und internationale Weihnachts- und Winterlieder im Mittelpunkt stehen. Einige besinnliche und heitere Texte und Gedichte sowie diverse Instrumentalstücke ergänzen den Liederreigen.

Begleitet wird das Duo Balance von dem virtuosen Querflötisten und Saxophonisten Dirko Juchem, der in der modernen Jazzwelt vor allem durch seine innovative Spieltechnik auf der Querflöte als Ausnahmekünstler gilt.

Als Kooperationspartner fungiert der Kulturverein „ARENA 13“ aus Kirchberg. Karten (10,- €) sind erhältlich an der Hochschule der Polizei bei H. Liesenfeld (Tel. 06543 / 985-933, E-Mail: Helmut.Liesenfeld(at)polizei.rlp.de).

Informationen zu den Vorverkaufsstellen finden Sie hier.

Der Erlös des Konzerts kommt bedürftigen Kindern auf dem Hunsrück zugute.

Symposium Cybercrime - Neuen Herausforderungen vernetzt begegnen

Cybercrime ist eine der großen Herausforderungen der heutigen Zeit für die Gesellschaft und somit auch für die Polizei und Justiz. Eine Landes- und Bundesgrenzen überschreitende Zusammenarbeit gewinnt dabei immer mehr an Bedeutung.

Unter dem Titel „Neuen Herausforderungen vernetzt begegnen“ richtete die Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz am 18. Oktober 2018 am Campus Hahn zum vierten Mal das „Symposium Cybercrime“ aus. Der Einladung folgten auch in diesem Jahr wieder mehr als 200 Teilnehmer aus Polizei und Justiz aus dem gesamten Bundesgebiet sowie dem europäischen Ausland.

Die Organisatoren freuten sich, namhafte Spezialisten aus Polizei und Justiz als Referenten gewonnen zu haben. U. a. konnten Dr. Wolfgang Bär, Richter am Bundesgerichtshof, Alexander Gutwin, Cybercrime-Spezialisten von Europol sowie Andreas Mosthaf vom LKA Baden-Württemberg begrüßt werden.

Neben aktuellen Ermittlungsmethoden, rechtlichen Einschätzungen und wertvollen Hinweisen, wie eine vernetzte Strafverfolgung trotz aller Widrigkeiten gewährleistet werden kann, stand bei der Veranstaltung der gegenseitige intensive Austausch im Vordergrund. So betonte Fachgebietsleiterin Katrin Henrichs die Relevanz der Thematik: „Die kurzen Innovationszyklen im Bereich der digitalen Medien machen bei Polizei und Justiz eine intensive Befassung mit den digitalen Herausforderungen, aber auch Chancen, erforderlich. Eine gute Vernetzung ist daher enorm wichtig. Mit der heutigen Veranstaltung konnten wir Experten zusammenbringen und so die Vernetzung fördern.“

Der gelungene Veranstaltungstag wurde mit einem feierlichen Beitrag vom Präsidenten des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz, Johannes Kunz, abgerundet.

Organisiert wurde das Symposium durch das Fachgebiet Cybercrime und Digitale Ermittlungen der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz. Auch im kommenden Herbst wird es am Campus Hahn wieder ein Symposium Cybercrime für Polizei und Justiz geben.

Hochschule der Polizei feiert die Ernennung von 188 Polizeikommissarinnen und Polizeikommissaren

Für die Absolventinnen und Absolventen des 14. Bachelorstudiengangs ist es endlich soweit: In wenigen Tagen geht es in die polizeiliche Praxis. Im Rahmen der Graduierungsfeier in der Morbacher Baldenauhalle ernannte Innenminister Roger Lewentz die Studierenden im Beisein von Angehörigen sowie Gästen aus Politik, Justiz und Verwaltung zu Polizeikommissarinnen und Polizeikommissaren. Für die musikalische Umrahmung der Feierlichkeit sorgte das Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Christian Küchenmeister.

Nach drei Jahren Studium an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz treten die frisch ernannten Polizeikommissarinnen und Polizeikommissare zum 01. Oktober ihren Dienst in den sechs Polizeipräsidien des Landes an. Als Jahrgangsbeste mit der Note „gut“ (13,33 Punkte) erhielt Annemarie Weller vom Polizeipräsidium Mainz als Erste die lang ersehnten Urkunden aus den Händen des Staatsministers. Die beste Bachelorarbeit schrieb David Dummermuth vom Polizeipräsidium Koblenz zu dem Thema „Konzeption und Implementierung einer Campus-App für die Hochschule der Polizei RLP“.

„Wir brauchen auch zukünftig so gute und motivierte junge Menschen wie Sie für die Polizei Rheinland-Pfalz.“, freute sich der Direktor der Hochschule der Polizei Friedel Durben bei seiner Begrüßungsrede. Die Studierenden führten außerdem die Tradition der vorherigen Bachelorstudiengänge fort und setzten sich mit einer Geldspende für einen sozialen Zweck ein. So wird ein Teil des Spendenertrags an die zweifache Olympiasiegerin und elffache Weltmeisterin im Bahnradsport Kristina Vogel gehen, die durch einen tragischen Trainingsunfall schwer verletzt wurde. Ein weiterer Spendenteil widmen die Absolventinnen und Absolventen der Neuausstattung der Trainings- und Krafträume an der Hochschule der Polizei.

Vorbereitung auf den Traumberuf Polizistin oder Polizist

Fit machen für den Einstellungstest bei der Polizei. Unter diesem Motto veranstaltete die Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz am vergangenen Samstag, den 01.09.2018, ein Bewerbertraining für den künftigen Polizeinachwuchs. Insgesamt 80 Bewerberinnen und Bewerber konnten sich unter realistischen Bedingungen auf das anspruchsvolle Auswahlverfahren bei der Polizei Rheinland-Pfalz vorbereiten.

Nach einer ersten Begrüßung durch den Leiter der Zentralstelle für Werbung und Einstellung, Polizeirat Markus Moog, konnte es auch schon direkt losgehen. In Gruppen aufgeteilt, durchliefen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die vier Workshops: Kognitive Leistungstests, Interview, Sporttest und eine Probevorlesung im Fach Staats- und Verfassungsrecht. Es galt Aufgaben in Mathematik, Deutsch und logischem Denken zu lösen, sich gezielt auf ein Vorstellungsgespräch vorzubereiten sowie sportliche Übungen wie den Kasten-Bumerang-Test oder den Klimmzughang zu absolvieren. Zum Schluss gab Markus Moog in seiner Vorlesung einen ersten Einblick in das Hochschulstudium bei der Polizei.

Begleitet wurde die Veranstaltung neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Zentralstelle für Werbung und Einstellung, durch Polizeipsychologe Dr. Markus Thielgen, den Sportlehrer Marco Pereira Leal sowie Studierende der Hochschule der Polizei. Insbesondere die Berufsanfänger des 19. Bachelorstudienganges konnten den interessierten Bewerberinnen und Bewerbern wertvolle Tipps aus ihren erst kürzlich erfolgreich absolvierten Auswahlverfahren geben. Für den Initiator Markus Moog war das erste Bewerbertraining am Standort Hahn ein voller Erfolg. „Die Studierenden haben sich hochmotiviert und professionell um die jungen Leute gekümmert. Ich bin mir sicher, dass die nächsten Veranstaltungen genauso erfolgreich werden“.

Aufgrund der großen Nachfrage findet am 08.09.2018 ein erneutes Bewerbertraining an der Hochschule der Polizei statt. Weitere Termine unter www.polizei.rlp.de/Karriere.

Arbeitsgruppe Erscheinungsbild legt Ergebnisse vor

Eine Arbeitsgruppe in der rheinland-pfälzischen Polizei hat sich mit dem Erscheinungsbild der Polizistinnen und Polizisten auseinandergesetzt. Dabei war ein wichtiger Aspekt, dass Körperschmuck wie bspw. Tätowierungen und Piercings ein inzwischen insbesondere bei jungen Menschen weit verbreitetes gesellschaftliches Phänomen sind. Diesen Zeitgeist bringen auch manche Bewerberinnen und Bewerber für den Polizeidienst mit. Daher war es wichtig, eine valide Entscheidungsgrundlage zu schaffen, wie die rheinland-pfälzische Polizei zukünftig mit dem Thema umgehen kann.

Zur Verbreitung und Wirkung von Körperschmuck existiert eine Vielzahl von nationaler und internationaler Forschung. Oft fand diese Forschung im Kontext von Kranken- und Altenpflege statt. Die Hochschule der Polizei hat in einem eigenen Forschungsprojekt nun den Kontext Polizei betrachtet.

Für eine polizeiliche Betrachtung ist dabei der erste Eindruck entscheidend. Polizeibedienstete sind in der Regel nur einmalig oder nur in kurzen Abständen mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt. Zumeist ist die Situation für die Bürgerinnen und Bürger zudem von Stress gekennzeichnet (bspw. Verkehrsunfall, Opfer einer Straftat bei der Anzeigenerstattung …).

Beim ersten Eindruck laufen implizite, unterbewusste Bewertungsschemata ab. Eine rationale, differenzierte Reflexion als explizite Ebene im Bewertungsschema ist hierbei nachrangig, vor allem unter Stress.

Daher bezieht sich die Forschung der Hochschule der Polizei ausschließlich auf die implizite Bewertung (unterbewusste Wirkung, nicht jedoch bewusste Meinung oder Geschmack).
Die Ergebnisse der Forschung der Hochschule der Polizei decken sich mit der außerpolizeilichen Studienlage, wonach insbesondere in der impliziten Zuschreibung Körperschmuck (Tätowierungen/Piercings) oftmals eine ungünstige Wirkung entfaltet. Dabei ist bemerkenswert, dass dieser Befund auch bei den Menschen vorliegt, die selbst tätowiert oder gepierct sind.

Offenbar existiert eine Diskrepanz in der öffentlichen Akzeptanz und Verbreitung von Körperschmuck einerseits und der tatsächlichen, unterbewussten Wirkung von Körperschmuck andererseits. Die wesentlichen Ergebnisse lassen sich wie folgt auf den Punkt bringen:

  • Die rheinland-pfälzische Polizeiuniform macht ihre/n Träger/in kompetenter und vertrauenswürdiger. Ihr/ihm wird mehr Respekt gegenüber gebracht, als einer zivil gekleideten Person.
  • Eine schlampig getragene Uniform reduziert die zugeschrieben Dimensionen Kompetenz, Vertrauen und Respekt.
  • Uniformierte Polizistinnen und Polizisten, die eine sichtbare, großflächige Tätowierung auf dem Unterarm tragen, fallen bei Kompetenz und Vertrauen auf die Ebene eines nicht tätowierten Zivilisten zurück.
  • Tragen uniformierte Polizistinnen und Polizisten Nasenpiercings bzw. Ohrtunnel sinken die Zuschreibungswerte (Kompetenz, Vertrauen, Sympathie, Respekt), wenn auch in geringerem Maße.
  • Beim Tragen einer Kombination aus diesen Schmuckstücken und einer Tätowierung sind die Zuschreibungswerte am negativsten.

Es ist eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache, dass negative Zuschreibungen auf der impliziten Ebene das Verhalten beeinflussen.

Dieses Verhalten kann je nach Kontext und Situation für die Polizeibediensteten zu deutlichen Nachteilen in der Einsatzbewältigung führen.

Daher prägte die AG Erscheinungsbild den Begriff des „situativen Einsatzrisikos“. Damit ist die Wahrscheinlichkeit für ein Erschwernis oder gar Scheitern des polizeilichen Einsatzerfolgs gemeint.
Eine negative Zuschreibung auf der impliziten Ebene bspw. in Bezug auf Kompetenz oder Respekt kann zu einem für die Polizei nachteiligen Verhalten führen. Das können bspw. mehr Diskussionen oder ein Widerstand gegen polizeiliche Maßnahmen sein, was wiederum zu einer deutlichen Erhöhung des situativen Einsatzrisikos führt.

Ein einheitliches und ordentliches Erscheinungsbild der Polizeibediensteten ist somit gelebte Eigensicherung, da es die Gefahren des polizeilichen Alltags reduzieren kann.

Die Ergebnisse werden aktuell von den Gremien im Ministerium des Innern und für Sport sowie in den Polizeibehörden ausgewertet und diskutiert. Der Hauptpersonalrat ist dabei eingebunden.

Bei Rückfragen steht Ihnen die AG Erscheinungsbild unter

HdP.AGErscheinungsbild(at)polizei.rlp.de

gerne zur Verfügung.

Junge Polizistinnen und Polizisten in der ältesten Stadt Deutschlands vereidigt

Mehr als 2000 Besucherinnen und Besucher waren angereist, um die Zeremonie vor der atemberaubenden Kulisse des Kurfürstlichen Palais in Trier mitzuerleben. Unter den Gästen befanden sich neben den Angehörigen der 541 Studierenden auch zahlreiche Vertreter aus Politik, Kirche, Justiz sowie aus dem benachbarten Ausland. Die Feierlichkeiten begannen bereits morgens im UNESCO-Weltkulturerbe der Konstantin-Basilika mit einem ökumenischen Gottesdienst, welcher durch Polizeiseelsorger gestaltet wurde. Unter den gespannten Blicken von Angehörigen und Gästen erfolgte der Einzug und die Aufstellung der 157 Polizeikommissar-Anwärterinnen und 384 Polizeikommissar-Anwärter im Palastgarten.

In seiner Rede betonte Minister Roger Lewentz die Bedeutung dieser Veranstaltung. „Die Polizei steht im besonderen Blickpunkt der Öffentlichkeit. Die Bevölkerung bekommt daher bereits jetzt die Möglichkeit, die Menschen kennenzulernen, die zukünftig für ihren Schutz einstehen werden“. Friedel Durben, der Direktor der Hochschule der Polizei, fügte hinzu: „Der Diensteid, den die Studierenden heute abgelegt haben, ist besonderer Ausdruck von gelebter Demokratie“.

Den Höhepunkt des Festaktes bildete der Diensteid, bei dem die Studierenden sich verpflichteten, ihr gesamtes Verhalten an der freiheitlich demokratischen Grundordnung auszurichten. Zum Schluss ergriffen auch die Sprecherin des 18. sowie der Sprecher des 19. Bachelorstudienganges das Wort. „Durch die tolle Unterstützung der kompetenten Dozentinnen und Dozenten, Einsatztrainer sowie älterer Bachelorstudiengänge wurden wir bereits durch die ersten Module und die dazugehörigen Prüfungen geleitet. Alle hatten immer ein offenes Ohr und standen uns zu jeder Zeit mit Wissen und Erfahrung zur Seite“, fasste Nina Schäfer die ersten Monate des Studiums zusammen. „Ich spreche wohl für alle Kolleginnen und Kollegen, wenn ich sage, dass wir die Aufgaben, die der Polizeiberuf mit sich bringt, nicht nur als Beruf, sondern auch als Berufung ansehen“ fügte Lars Bühring abschließend hinzu. Nach dem offiziellen Teil war es für die Angehörigen der Studierenden dann endlich soweit, händeschüttelnd und umarmend gratulierten sie dem Polizeinachwuchs. Bei einem anschließenden Eintopfessen sowie Kuchen und Kaffee konnte der Tag mit der musikalischen Umrahmung des Landespolizeiorchesters seinen Ausklang finden.

Besonders hervorzuheben war auch das soziale Engagement der Studierendenvertretung der Hochschule der Polizei. Diese nutzte die Vereidigungsfeier aus aktuellem Anlass, um mit einer Spendenaktion die Hochwassergeschädigten des Landkreises Birkenfeld sowie des Eifelkreises Bitburg-Prüm zu unterstützen.

4. Tag des Datenschutzes an der Hochschule der Polizei

Am 4. Januar fand zum 4. Mal der Tag des Datenschutzes statt.

Es gibt kein unbedeutendes Datum! Das ist insbesondere für die Polizei von Bedeutung, die nun einmal überwiegend mit Menschen und somit mit personenbezogenen Daten umgehen muss. Die technische Entwicklung in der Verwaltung im Allgemeinen und in der Polizei im Besonderen stellt an den Datenschutz besondere Anforderungen. Es ist kaum eine technische Anwendung vorstellbar, die nicht in irgendeiner Art und Weise mit Datenverarbeitung zu tun hat.

Nachdem Herr Dr. Axel Henrichs (HdP) die Bedeutung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung für die polizeiliche Ermittlungspraxis in seinem Grußwort in den Mittelpunkt stellte, rückte Herr Prof. Dr. Kugelmann (LfDI) den Themenkomplex in einen rechtlichen Kontext, der über die Grenzen von Rheinland-Pfalz und der Bundesrepublik Deutschland hinausreicht, sondern verstärkt auch europäische Dimensionen annimmt.

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Großer Tag für die Polizei Rheinland-Pfalz: Bachelor- und Masterstudiengangabsolventen verabschieden sich in den Berufsalltag

Staatsminister Roger Lewentz begrüßte am 28.09.2017 in der Hunsrückhalle in Simmern erfolgreiche 169 Studienabsolventinnen und -absolventen, ihre Familien und Angehörige sowie zahlreiche Gäste aus Polizei und Politik.

Unter großer Anteilnahme von Familien und Freunden des 12. Bachelorstudiengangs feierte die Hochschule der Polizei die Graduierung und Ernennung von 160 Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs Polizeidienst. Staatsminister Roger Lewentz hob in seiner Ansprache die große Bedeutung der Polizei in Zeiten terroristischer Bedrohung hervor, versprach den Absolventinnen und Absolventen aber auch: Sie werden Teil einer starken Gemeinschaft sein. Der Beruf der Polizeibeamtin und des Polizeibeamten, so Staatsminister Lewentz, sei eben kein gewöhnlicher und ebenso wenig ein leichter Beruf. Dies unterstrich auch der Direktor der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz Friedel Durben in seiner Ansprache vor dem 12. Bachelorstudiengang. Dies sei der erste Studiengang, der mit dem neuen polizeilichen Trainingskonzept „Lebensbedrohliche Einsatzlagen“ die durch terroristische Anschläge veränderte Sicherheitslage direkt im Studium erfuhr. Die Absolventinnen und Absolventen hatten schon während des dreijährigen Studiums Einsatzerfahrungen in polizeilichen Lagen erwerben können. „Wir entlassen Sie gut ausgebildet in den Polizeidienst und wissen, dass die Kolleginnen und Kollegen draußen auf Sie warten. Seien Sie gute Werbeträger für die Polizei Rheinland-Pfalz“, gab Friedel Durben seinen ehemaligen Studentinnen und Studenten mit auf den Weg. 

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden auch acht Absolventinnen und Absolventen des 9. Masterstudiengangs „Öffentliche Verwaltung - Polizeimanagement" sowie ein Absolvent des Masterstudiengangs „Digitale Forensik“ zu Polizei- bzw. Kriminalräten ernannt. Staatsminister Lewentz bedankte sich bei den ehemaligen Masterstudierenden für ihre Bereitschaft, herausgehobene und verantwortungsvolle Führungsfunktionen zu übernehmen. Besonders freute ihn, dass die bundesweit beste Absolventin dieses Masterstudiengangs mit Frau Jennifer Gleixner aus Rheinland-Pfalz kommt. Diesen Glückwünschen schloss sich der Direktor der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz Friedel Durben gerne an und begrüßte ausdrücklich, dass vier der Masterabsolventen ab Oktober 2017 als Dozentin bzw. Dozent an der Hochschule der Polizei eingesetzt werden.

Die Veranstaltung, die Raum gab für Rückblicke, gute Wünsche für die Zukunft und Nachdenkliches zu Aufgabe und Verantwortung der Polizei, wurde musikalisch eingerahmt durch das Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz unter Leitung von Stefan Grefig, das wieder mit seinen Darbietungen das Publikum begeisterte.

Bundesweite Fachtagung "Vermögensabschöpfung im Ordnungswidrigkeitenverfahren bei Kontrollen des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs"

Verkehrsexperten aus 15 Bundesländern trafen sich im Tagungszentrum der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz auf dem Polizeicampus Hahn. Bereits zum fünften Mal war die rheinland-pfälzische Polizei Ausrichter der Fachtagung, die vom 23. bis 24.03.2017 stattfand. 118 Teilnehmer aus den Bereichen Polizei, Justiz, Kontroll- und Bußgeldbehörden tauschten sich über die Verkehrssicherheitsarbeit in diesem Themenbereich aus. Dr. Axel Henrichs, stellvertretender Leiter der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz, hob ihn in seiner Begrüßung die Bedeutung der Veranstaltung hervor: "Die Verkehrssicherheitsarbeit ist wichtig und darf auch an den Landesgrenzen nicht enden", so der Leitende Polizeidirektor. "Auch die internationale Zusammenarbeit bekommt hierbei einen immer höheren Stellenwert."

Die Verkehrssicherheitsarbeit ist gerade im Hinblick auf die zu erwartende Steigerungsrate im gewerblichen Güterverkehr von bis zu 84% bis zum Jahre 2025 eine herausragende und wichtige Aufgabe. Durch die Nichtbehebung technischer Mängel, Überladungen sowie Verstößen gegen die Sozialvorschriften entstehen ungerechtfertigte Wettbewerbsvorteile. Vermögensabschöpfung ist hierbei ein probates Mittel, die ordnungsgemäß fahrenden Unternehmer zu schützen. Den schwarzen Schafen unter den Unternehmen geht es hierbei um Gewinnmaximierung und darum, Mitbewerber aus dem Markt zu drängen. Die Verkehrssicherheit bleibt hierbei auf der Strecke - mit teilweise verheerenden Folgen durch schwere Verkehrsunfälle. Mit Bußgeldern alleine ist den Verstößen nicht beizukommen. "Es ist daher wichtig, in allen Bundesländern einheitliche Standards zu erarbeiten", so Verkehrsreferentin Astrid Grünanger vom rheinland-pfälzischen Innenministerium.

Auf der Tagesordnung der beiden Tage standen neben Berichten zur aktuellen Rechtsprechung durch Herrn Lothar Mille, Vorsitzender Richter am OLG Koblenz, auch die Darstellung eines aktuellen Praxisfalles sowie Redebeiträge aus allen teilnehmenden Bundesländern mit einem regen Erfahrungsaustausch.

Präventionskonzept "Crash Kurs" (Februar 2017)
Schonungslos offen – authentisch und direkt die Realität erfahren

Erneut traf Polizeioberrat Patrick Brummer mit dem Crash-Kurs Team der Polizeiinspektion Frankenthal den Nerv von 250 Studierenden am Polizeicampus Hahn. „Dass den Studierenden teilweise der Atem stockt, ist beabsichtigt“, so der Dozent im Fachgebiet Verkehrsrecht der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz. Mit dem im Jahr 2014 eingeführten Präventionskonzept „Crash Kurs“ sollen junge Fahrer für bestimmte Gefahrensituationen im Straßenverkehr sensibilisiert und zum Nachdenken anregt werden. Aktuell nahmen der 16. Bachelor-studiengang sowie der Masterstudiengang Polizeimanagement an dieser Präventionsveranstaltung teil. Die Teilnehmer wurden mit der Realität einer realen Unfalllage aus Frankenthal mit tödlichem Ausgang konfrontiert. „Wir wollen in der Verkehrsunfallprävention neue Wege gehen und Ihnen die Einstellung der Unverletzlichkeit nehmen. Auch beabsichtigen wir die emotionale Ebene der Teilnehmer anzusprechen und eine persönliche Betroffenheit zu erzeugen“, nennt Polizeioberrat Patrick Brummer gleich zum Auftakt die Zielsetzung des Projekts.

Großformatige Fotos von der Unfallstelle und eine authentische und sehr emotionale Schilderung persönlicher Erlebnisse von den vor Ort eingesetzten Einsatzkräften der Polizei, der Feuerwehr und der Notfallseelsorge lieferten intensive Eindrücke vom Geschehen. Dabei wurde nichts beschönigt. Alles war sehr emotional und ergreifend. Für alle an der Unfallstelle eingesetzten Kräfte bot sich ein Bild des Grauens. Betroffenheit unter allen Anwesenden. Bilder und Stimmen, die in Erinnerung bleiben und zum Nachdenken anregen. Tiefe Betroffenheit ist in den Gesichtern zu sehen. „Spätestens jetzt wurden jedem von uns die Gefahren durch unvorsichtiges Autofahren bewusst. Ich hätte nicht gedacht, dass der Crash-Kurs mich so berührt“, sagte ein Student, den insbesondere die authentischen Schilderungen der Einsatzkräfte hervorhob.

Das Projekt an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz stieß zwischenzeitlich auch im Land und über die Landesgrenzen hinweg auf reges Interesse. So wurden durch den Crash-Kurs bisher rund 4.000 junge Fahrer und Fahrerinnen in Rheinland-Pfalz erreicht.

Durch eine wissenschaftliche Begleitung und umfassende Evaluation durch die HdP konnte nachgewiesen werden, dass der Crash-Kurs insbesondere bei den männlichen Fahrern zu einer Einstellungs-änderung führt. Nach sechs Monaten ist noch ein nachhaltiger Effekte bei den jungen Fahrern zu erkennen.

Laut Unfallbilanz verunglückten im vergangenen Jahr 3.812 junge Menschen auf unseren Straßen. Die jungen Fahrer sind laut Statistik an fast jedem vierten Verkehrsunfall in Rheinland-Pfalz beteiligt.

Unfälle im Straßenverkehr sind für die Zielgruppe der „Jungen Fahrer“ im Alter zwischen 18 und 24 Jahren die Haupttodesursache. Gerade vor diesem Hintergrund gebührt den „Jungen Fahrer“ ein Schwerpunkt in der Verkehrssicherheitsarbeit.

Bürger & Polizei. Kooperation statt Konfrontation. (Dezember 2016)

Die Hochschule der Polizei RP und die Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues kooperieren miteinander. In einem ersten Projekt wurde am Donnerstag, dem 01. Dezember 2016, ein Dialogabend zwischen Studierenden der HdP und Jugendvertretern der Verbandsgemeinde am Campus Hahn ausgerichtet.

Klirrende Kälte und Nebel. Der Hochschulcampus Hahn zeigte sich an diesem 1. Dezember von seiner kühlen Seite. Der Empfang hingegen war warm und gastfreundlich. Ein sonst eher puristischer Hörsaal war mit Kerzen und weihnachtlichen Leckereien in ein World-Café verwandelt worden.

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Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz kooperiert jetzt auf Bundesebene mit weiteren 37 Hochschulen des öffentlichen Dienstes (Dezember 2016)

Kürzlich trafen sich die Rektorinnen und Rektoren der Hochschulen für den öffentlichen Dienst zur Rektorenkonferenz an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit in Schwerin.
Mit dabei waren aus Rheinland-Pfalz Klaus Weisbrod (Direktor der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz) und Friedel Durben (Direktor der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz).

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Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz erhält Weiterbildungspreis 2016 (November 2016)

Unter der Schirmherrschaft des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur fand im Gutenberg-Museum zu Mainz die Verleihung des Weiterbildungspreises 2016 zum Thema „Weiterbildung: LernRÄUME schaffen“ statt. Im Rahmen eines feierlichen Festaktes, an dem auch Vertreter der Landespolitik, der Abteilungsleiter Polizei im rheinland-pfälzischen Innenministerium, Herr Ministerialdirigent Joachim Laux, sowie die Leitung der Hochschule der Polizei, Herr Direktor Friedel Durben und Herr Dr. Axel Henrichs, teilnahmen, wurde der Preis von Herrn Staatsminister Prof. Dr. Konrad Wolf an das Wissenschafts- und Studienprojekt „Werkstatt Neue Medien“ verliehen.

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Ein Polizeicampus vernetzt sich im Kampf gegen IT-Kriminalität (Oktober 2016)

Die Cyber-Kriminalität hat längst Einzug in alle Bereiche des täglichen Lebens gehalten. Spätestens der Amoklauf in München, bei dem der Täter seine Waffe im Internet kaufte sowie die IT-Angriffe auf Krankenhäuser oder auch die E-Mailkonten rheinland-pfälzischer Abgeordneter haben allein im letzten Jahr deutlich gezeigt, dass das Tatmittel Internet fortwährend an Bedeutung gewinnt.

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Verstärkung für die Polizei Rheinland-Pfalz (Oktober 2016)

In der vergangenen Woche ernannte Staatsminister Roger Lewentz in Hermeskeil 168 Hochschulabsolventen zu Polizeikommissaren und Polizeikommissarinnen, die fortan ihren Dienst in der Bereitschaftspolizei Rheinland-Pfalz verrichten werden. Mit Ankunft des 16.  Bachelorstudiengangs Polizeidienst am Campus Hahn sind nun wieder alle Wohnungen belegt. Für 188 Männer und 92 Frauen mit einem Durchschnittsalter von knapp 22 Jahren hat das dreijährige Polizeistudium begonnen. Damit verzeichnet der Campus am Flughafen Hahn mit über 1400 Studierenden einen neuen Höchststand.

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Sicherheitsgespräche am Deutschen Eck (September 2016)
Brücken bauen in Koblenz

Die terroristische Bedrohung ist in Paris und Brüssel real geworden und führt ebenso wie die Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht von Köln zur Verunsicherung der Bevölkerung. Der Ruf nach Sicherheit wird lauter, doch zu welchem Preis? Die Polizei ist in Spannungsfeldern gefordert. 

In einem Kooperationsprojekt wollen die Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz und die Hochschule Koblenz eine differenzierte Betrachtung durch interdisziplinäre Expertise vornehmen, fernab von Populismus und Aktionismus, für Akteure im Feld der Inneren Sicherheit.

Der rheinland-pfälzische Ansatz beruht auf einer Fortentwicklung der bürgernahen Polizeiarbeit. Dieser Ansatz ist nicht zu verwechseln mit einer “naiven oder weichen” Polizei.

Die aktuellen Ereignisse zeigen: Nur zusammen mit den Netzwerkpartnern, der kommunalen Familie, nicht-staatlicher Organisationen sowie mit Unterstützung einer wachsamen Zivilgesellschaft können die Sicherheitsbehörden den Angriff auf unsere freiheitliche Welt und Werte mit offenen Flanken abwehren.