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Symposium Cybercrime - Neuen Herausforderungen vernetzt begegnen

Cybercrime ist eine der großen Herausforderungen der heutigen Zeit für die Gesellschaft und somit auch für die Polizei und Justiz. Eine Landes- und Bundesgrenzen überschreitende Zusammenarbeit gewinnt dabei immer mehr an Bedeutung.

Unter dem Titel „Neuen Herausforderungen vernetzt begegnen“ richtete die Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz am 18. Oktober 2018 am Campus Hahn zum vierten Mal das „Symposium Cybercrime“ aus. Der Einladung folgten auch in diesem Jahr wieder mehr als 200 Teilnehmer aus Polizei und Justiz aus dem gesamten Bundesgebiet sowie dem europäischen Ausland.

Die Organisatoren freuten sich, namhafte Spezialisten aus Polizei und Justiz als Referenten gewonnen zu haben. U. a. konnten Dr. Wolfgang Bär, Richter am Bundesgerichtshof, Alexander Gutwin, Cybercrime-Spezialisten von Europol sowie Andreas Mosthaf vom LKA Baden-Württemberg begrüßt werden.

Neben aktuellen Ermittlungsmethoden, rechtlichen Einschätzungen und wertvollen Hinweisen, wie eine vernetzte Strafverfolgung trotz aller Widrigkeiten gewährleistet werden kann, stand bei der Veranstaltung der gegenseitige intensive Austausch im Vordergrund. So betonte Fachgebietsleiterin Katrin Henrichs die Relevanz der Thematik: „Die kurzen Innovationszyklen im Bereich der digitalen Medien machen bei Polizei und Justiz eine intensive Befassung mit den digitalen Herausforderungen, aber auch Chancen, erforderlich. Eine gute Vernetzung ist daher enorm wichtig. Mit der heutigen Veranstaltung konnten wir Experten zusammenbringen und so die Vernetzung fördern.“

Der gelungene Veranstaltungstag wurde mit einem feierlichen Beitrag vom Präsidenten des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz, Johannes Kunz, abgerundet.

Organisiert wurde das Symposium durch das Fachgebiet Cybercrime und Digitale Ermittlungen der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz. Auch im kommenden Herbst wird es am Campus Hahn wieder ein Symposium Cybercrime für Polizei und Justiz geben.

Hochschule der Polizei feiert die Ernennung von 188 Polizeikommissarinnen und Polizeikommissaren

Für die Absolventinnen und Absolventen des 14. Bachelorstudiengangs ist es endlich soweit: In wenigen Tagen geht es in die polizeiliche Praxis. Im Rahmen der Graduierungsfeier in der Morbacher Baldenauhalle ernannte Innenminister Roger Lewentz die Studierenden im Beisein von Angehörigen sowie Gästen aus Politik, Justiz und Verwaltung zu Polizeikommissarinnen und Polizeikommissaren. Für die musikalische Umrahmung der Feierlichkeit sorgte das Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Christian Küchenmeister.

Nach drei Jahren Studium an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz treten die frisch ernannten Polizeikommissarinnen und Polizeikommissare zum 01. Oktober ihren Dienst in den sechs Polizeipräsidien des Landes an. Als Jahrgangsbeste mit der Note „gut“ (13,33 Punkte) erhielt Annemarie Weller vom Polizeipräsidium Mainz als Erste die lang ersehnten Urkunden aus den Händen des Staatsministers. Die beste Bachelorarbeit schrieb David Dummermuth vom Polizeipräsidium Koblenz zu dem Thema „Konzeption und Implementierung einer Campus-App für die Hochschule der Polizei RLP“.

„Wir brauchen auch zukünftig so gute und motivierte junge Menschen wie Sie für die Polizei Rheinland-Pfalz.“, freute sich der Direktor der Hochschule der Polizei Friedel Durben bei seiner Begrüßungsrede. Die Studierenden führten außerdem die Tradition der vorherigen Bachelorstudiengänge fort und setzten sich mit einer Geldspende für einen sozialen Zweck ein. So wird ein Teil des Spendenertrags an die zweifache Olympiasiegerin und elffache Weltmeisterin im Bahnradsport Kristina Vogel gehen, die durch einen tragischen Trainingsunfall schwer verletzt wurde. Ein weiterer Spendenteil widmen die Absolventinnen und Absolventen der Neuausstattung der Trainings- und Krafträume an der Hochschule der Polizei.

Vorbereitung auf den Traumberuf Polizistin oder Polizist

Fit machen für den Einstellungstest bei der Polizei. Unter diesem Motto veranstaltete die Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz am vergangenen Samstag, den 01.09.2018, ein Bewerbertraining für den künftigen Polizeinachwuchs. Insgesamt 80 Bewerberinnen und Bewerber konnten sich unter realistischen Bedingungen auf das anspruchsvolle Auswahlverfahren bei der Polizei Rheinland-Pfalz vorbereiten.

Nach einer ersten Begrüßung durch den Leiter der Zentralstelle für Werbung und Einstellung, Polizeirat Markus Moog, konnte es auch schon direkt losgehen. In Gruppen aufgeteilt, durchliefen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die vier Workshops: Kognitive Leistungstests, Interview, Sporttest und eine Probevorlesung im Fach Staats- und Verfassungsrecht. Es galt Aufgaben in Mathematik, Deutsch und logischem Denken zu lösen, sich gezielt auf ein Vorstellungsgespräch vorzubereiten sowie sportliche Übungen wie den Kasten-Bumerang-Test oder den Klimmzughang zu absolvieren. Zum Schluss gab Markus Moog in seiner Vorlesung einen ersten Einblick in das Hochschulstudium bei der Polizei.

Begleitet wurde die Veranstaltung neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Zentralstelle für Werbung und Einstellung, durch Polizeipsychologe Dr. Markus Thielgen, den Sportlehrer Marco Pereira Leal sowie Studierende der Hochschule der Polizei. Insbesondere die Berufsanfänger des 19. Bachelorstudienganges konnten den interessierten Bewerberinnen und Bewerbern wertvolle Tipps aus ihren erst kürzlich erfolgreich absolvierten Auswahlverfahren geben. Für den Initiator Markus Moog war das erste Bewerbertraining am Standort Hahn ein voller Erfolg. „Die Studierenden haben sich hochmotiviert und professionell um die jungen Leute gekümmert. Ich bin mir sicher, dass die nächsten Veranstaltungen genauso erfolgreich werden“.

Aufgrund der großen Nachfrage findet am 08.09.2018 ein erneutes Bewerbertraining an der Hochschule der Polizei statt. Weitere Termine unter www.polizei.rlp.de/Karriere.

Arbeitsgruppe Erscheinungsbild legt Ergebnisse vor

Eine Arbeitsgruppe in der rheinland-pfälzischen Polizei hat sich mit dem Erscheinungsbild der Polizistinnen und Polizisten auseinandergesetzt. Dabei war ein wichtiger Aspekt, dass Körperschmuck wie bspw. Tätowierungen und Piercings ein inzwischen insbesondere bei jungen Menschen weit verbreitetes gesellschaftliches Phänomen sind. Diesen Zeitgeist bringen auch manche Bewerberinnen und Bewerber für den Polizeidienst mit. Daher war es wichtig, eine valide Entscheidungsgrundlage zu schaffen, wie die rheinland-pfälzische Polizei zukünftig mit dem Thema umgehen kann.

Zur Verbreitung und Wirkung von Körperschmuck existiert eine Vielzahl von nationaler und internationaler Forschung. Oft fand diese Forschung im Kontext von Kranken- und Altenpflege statt. Die Hochschule der Polizei hat in einem eigenen Forschungsprojekt nun den Kontext Polizei betrachtet.

Für eine polizeiliche Betrachtung ist dabei der erste Eindruck entscheidend. Polizeibedienstete sind in der Regel nur einmalig oder nur in kurzen Abständen mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt. Zumeist ist die Situation für die Bürgerinnen und Bürger zudem von Stress gekennzeichnet (bspw. Verkehrsunfall, Opfer einer Straftat bei der Anzeigenerstattung …).

Beim ersten Eindruck laufen implizite, unterbewusste Bewertungsschemata ab. Eine rationale, differenzierte Reflexion als explizite Ebene im Bewertungsschema ist hierbei nachrangig, vor allem unter Stress.

Daher bezieht sich die Forschung der Hochschule der Polizei ausschließlich auf die implizite Bewertung (unterbewusste Wirkung, nicht jedoch bewusste Meinung oder Geschmack).
Die Ergebnisse der Forschung der Hochschule der Polizei decken sich mit der außerpolizeilichen Studienlage, wonach insbesondere in der impliziten Zuschreibung Körperschmuck (Tätowierungen/Piercings) oftmals eine ungünstige Wirkung entfaltet. Dabei ist bemerkenswert, dass dieser Befund auch bei den Menschen vorliegt, die selbst tätowiert oder gepierct sind.

Offenbar existiert eine Diskrepanz in der öffentlichen Akzeptanz und Verbreitung von Körperschmuck einerseits und der tatsächlichen, unterbewussten Wirkung von Körperschmuck andererseits. Die wesentlichen Ergebnisse lassen sich wie folgt auf den Punkt bringen:

  • Die rheinland-pfälzische Polizeiuniform macht ihre/n Träger/in kompetenter und vertrauenswürdiger. Ihr/ihm wird mehr Respekt gegenüber gebracht, als einer zivil gekleideten Person.
  • Eine schlampig getragene Uniform reduziert die zugeschrieben Dimensionen Kompetenz, Vertrauen und Respekt.
  • Uniformierte Polizistinnen und Polizisten, die eine sichtbare, großflächige Tätowierung auf dem Unterarm tragen, fallen bei Kompetenz und Vertrauen auf die Ebene eines nicht tätowierten Zivilisten zurück.
  • Tragen uniformierte Polizistinnen und Polizisten Nasenpiercings bzw. Ohrtunnel sinken die Zuschreibungswerte (Kompetenz, Vertrauen, Sympathie, Respekt), wenn auch in geringerem Maße.
  • Beim Tragen einer Kombination aus diesen Schmuckstücken und einer Tätowierung sind die Zuschreibungswerte am negativsten.

Es ist eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache, dass negative Zuschreibungen auf der impliziten Ebene das Verhalten beeinflussen.

Dieses Verhalten kann je nach Kontext und Situation für die Polizeibediensteten zu deutlichen Nachteilen in der Einsatzbewältigung führen.

Daher prägte die AG Erscheinungsbild den Begriff des „situativen Einsatzrisikos“. Damit ist die Wahrscheinlichkeit für ein Erschwernis oder gar Scheitern des polizeilichen Einsatzerfolgs gemeint.
Eine negative Zuschreibung auf der impliziten Ebene bspw. in Bezug auf Kompetenz oder Respekt kann zu einem für die Polizei nachteiligen Verhalten führen. Das können bspw. mehr Diskussionen oder ein Widerstand gegen polizeiliche Maßnahmen sein, was wiederum zu einer deutlichen Erhöhung des situativen Einsatzrisikos führt.

Ein einheitliches und ordentliches Erscheinungsbild der Polizeibediensteten ist somit gelebte Eigensicherung, da es die Gefahren des polizeilichen Alltags reduzieren kann.

Die Ergebnisse werden aktuell von den Gremien im Ministerium des Innern und für Sport sowie in den Polizeibehörden ausgewertet und diskutiert. Der Hauptpersonalrat ist dabei eingebunden.

Bei Rückfragen steht Ihnen die AG Erscheinungsbild unter

HdP.AGErscheinungsbild(at)polizei.rlp.de

gerne zur Verfügung.

Junge Polizistinnen und Polizisten in der ältesten Stadt Deutschlands vereidigt

Mehr als 2000 Besucherinnen und Besucher waren angereist, um die Zeremonie vor der atemberaubenden Kulisse des Kurfürstlichen Palais in Trier mitzuerleben. Unter den Gästen befanden sich neben den Angehörigen der 541 Studierenden auch zahlreiche Vertreter aus Politik, Kirche, Justiz sowie aus dem benachbarten Ausland. Die Feierlichkeiten begannen bereits morgens im UNESCO-Weltkulturerbe der Konstantin-Basilika mit einem ökumenischen Gottesdienst, welcher durch Polizeiseelsorger gestaltet wurde. Unter den gespannten Blicken von Angehörigen und Gästen erfolgte der Einzug und die Aufstellung der 157 Polizeikommissar-Anwärterinnen und 384 Polizeikommissar-Anwärter im Palastgarten.

In seiner Rede betonte Minister Roger Lewentz die Bedeutung dieser Veranstaltung. „Die Polizei steht im besonderen Blickpunkt der Öffentlichkeit. Die Bevölkerung bekommt daher bereits jetzt die Möglichkeit, die Menschen kennenzulernen, die zukünftig für ihren Schutz einstehen werden“. Friedel Durben, der Direktor der Hochschule der Polizei, fügte hinzu: „Der Diensteid, den die Studierenden heute abgelegt haben, ist besonderer Ausdruck von gelebter Demokratie“.

Den Höhepunkt des Festaktes bildete der Diensteid, bei dem die Studierenden sich verpflichteten, ihr gesamtes Verhalten an der freiheitlich demokratischen Grundordnung auszurichten. Zum Schluss ergriffen auch die Sprecherin des 18. sowie der Sprecher des 19. Bachelorstudienganges das Wort. „Durch die tolle Unterstützung der kompetenten Dozentinnen und Dozenten, Einsatztrainer sowie älterer Bachelorstudiengänge wurden wir bereits durch die ersten Module und die dazugehörigen Prüfungen geleitet. Alle hatten immer ein offenes Ohr und standen uns zu jeder Zeit mit Wissen und Erfahrung zur Seite“, fasste Nina Schäfer die ersten Monate des Studiums zusammen. „Ich spreche wohl für alle Kolleginnen und Kollegen, wenn ich sage, dass wir die Aufgaben, die der Polizeiberuf mit sich bringt, nicht nur als Beruf, sondern auch als Berufung ansehen“ fügte Lars Bühring abschließend hinzu. Nach dem offiziellen Teil war es für die Angehörigen der Studierenden dann endlich soweit, händeschüttelnd und umarmend gratulierten sie dem Polizeinachwuchs. Bei einem anschließenden Eintopfessen sowie Kuchen und Kaffee konnte der Tag mit der musikalischen Umrahmung des Landespolizeiorchesters seinen Ausklang finden.

Besonders hervorzuheben war auch das soziale Engagement der Studierendenvertretung der Hochschule der Polizei. Diese nutzte die Vereidigungsfeier aus aktuellem Anlass, um mit einer Spendenaktion die Hochwassergeschädigten des Landkreises Birkenfeld sowie des Eifelkreises Bitburg-Prüm zu unterstützen.

4. Tag des Datenschutzes an der Hochschule der Polizei

Am 4. Januar fand zum 4. Mal der Tag des Datenschutzes statt.

Es gibt kein unbedeutendes Datum! Das ist insbesondere für die Polizei von Bedeutung, die nun einmal überwiegend mit Menschen und somit mit personenbezogenen Daten umgehen muss. Die technische Entwicklung in der Verwaltung im Allgemeinen und in der Polizei im Besonderen stellt an den Datenschutz besondere Anforderungen. Es ist kaum eine technische Anwendung vorstellbar, die nicht in irgendeiner Art und Weise mit Datenverarbeitung zu tun hat.

Nachdem Herr Dr. Axel Henrichs (HdP) die Bedeutung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung für die polizeiliche Ermittlungspraxis in seinem Grußwort in den Mittelpunkt stellte, rückte Herr Prof. Dr. Kugelmann (LfDI) den Themenkomplex in einen rechtlichen Kontext, der über die Grenzen von Rheinland-Pfalz und der Bundesrepublik Deutschland hinausreicht, sondern verstärkt auch europäische Dimensionen annimmt.

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Großer Tag für die Polizei Rheinland-Pfalz: Bachelor- und Masterstudiengangabsolventen verabschieden sich in den Berufsalltag

Staatsminister Roger Lewentz begrüßte am 28.09.2017 in der Hunsrückhalle in Simmern erfolgreiche 169 Studienabsolventinnen und -absolventen, ihre Familien und Angehörige sowie zahlreiche Gäste aus Polizei und Politik.

Unter großer Anteilnahme von Familien und Freunden des 12. Bachelorstudiengangs feierte die Hochschule der Polizei die Graduierung und Ernennung von 160 Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs Polizeidienst. Staatsminister Roger Lewentz hob in seiner Ansprache die große Bedeutung der Polizei in Zeiten terroristischer Bedrohung hervor, versprach den Absolventinnen und Absolventen aber auch: Sie werden Teil einer starken Gemeinschaft sein. Der Beruf der Polizeibeamtin und des Polizeibeamten, so Staatsminister Lewentz, sei eben kein gewöhnlicher und ebenso wenig ein leichter Beruf. Dies unterstrich auch der Direktor der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz Friedel Durben in seiner Ansprache vor dem 12. Bachelorstudiengang. Dies sei der erste Studiengang, der mit dem neuen polizeilichen Trainingskonzept „Lebensbedrohliche Einsatzlagen“ die durch terroristische Anschläge veränderte Sicherheitslage direkt im Studium erfuhr. Die Absolventinnen und Absolventen hatten schon während des dreijährigen Studiums Einsatzerfahrungen in polizeilichen Lagen erwerben können. „Wir entlassen Sie gut ausgebildet in den Polizeidienst und wissen, dass die Kolleginnen und Kollegen draußen auf Sie warten. Seien Sie gute Werbeträger für die Polizei Rheinland-Pfalz“, gab Friedel Durben seinen ehemaligen Studentinnen und Studenten mit auf den Weg. 

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden auch acht Absolventinnen und Absolventen des 9. Masterstudiengangs „Öffentliche Verwaltung - Polizeimanagement" sowie ein Absolvent des Masterstudiengangs „Digitale Forensik“ zu Polizei- bzw. Kriminalräten ernannt. Staatsminister Lewentz bedankte sich bei den ehemaligen Masterstudierenden für ihre Bereitschaft, herausgehobene und verantwortungsvolle Führungsfunktionen zu übernehmen. Besonders freute ihn, dass die bundesweit beste Absolventin dieses Masterstudiengangs mit Frau Jennifer Gleixner aus Rheinland-Pfalz kommt. Diesen Glückwünschen schloss sich der Direktor der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz Friedel Durben gerne an und begrüßte ausdrücklich, dass vier der Masterabsolventen ab Oktober 2017 als Dozentin bzw. Dozent an der Hochschule der Polizei eingesetzt werden.

Die Veranstaltung, die Raum gab für Rückblicke, gute Wünsche für die Zukunft und Nachdenkliches zu Aufgabe und Verantwortung der Polizei, wurde musikalisch eingerahmt durch das Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz unter Leitung von Stefan Grefig, das wieder mit seinen Darbietungen das Publikum begeisterte.

Bundesweite Fachtagung "Vermögensabschöpfung im Ordnungswidrigkeitenverfahren bei Kontrollen des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs"

Verkehrsexperten aus 15 Bundesländern trafen sich im Tagungszentrum der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz auf dem Polizeicampus Hahn. Bereits zum fünften Mal war die rheinland-pfälzische Polizei Ausrichter der Fachtagung, die vom 23. bis 24.03.2017 stattfand. 118 Teilnehmer aus den Bereichen Polizei, Justiz, Kontroll- und Bußgeldbehörden tauschten sich über die Verkehrssicherheitsarbeit in diesem Themenbereich aus. Dr. Axel Henrichs, stellvertretender Leiter der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz, hob ihn in seiner Begrüßung die Bedeutung der Veranstaltung hervor: "Die Verkehrssicherheitsarbeit ist wichtig und darf auch an den Landesgrenzen nicht enden", so der Leitende Polizeidirektor. "Auch die internationale Zusammenarbeit bekommt hierbei einen immer höheren Stellenwert."

Die Verkehrssicherheitsarbeit ist gerade im Hinblick auf die zu erwartende Steigerungsrate im gewerblichen Güterverkehr von bis zu 84% bis zum Jahre 2025 eine herausragende und wichtige Aufgabe. Durch die Nichtbehebung technischer Mängel, Überladungen sowie Verstößen gegen die Sozialvorschriften entstehen ungerechtfertigte Wettbewerbsvorteile. Vermögensabschöpfung ist hierbei ein probates Mittel, die ordnungsgemäß fahrenden Unternehmer zu schützen. Den schwarzen Schafen unter den Unternehmen geht es hierbei um Gewinnmaximierung und darum, Mitbewerber aus dem Markt zu drängen. Die Verkehrssicherheit bleibt hierbei auf der Strecke - mit teilweise verheerenden Folgen durch schwere Verkehrsunfälle. Mit Bußgeldern alleine ist den Verstößen nicht beizukommen. "Es ist daher wichtig, in allen Bundesländern einheitliche Standards zu erarbeiten", so Verkehrsreferentin Astrid Grünanger vom rheinland-pfälzischen Innenministerium.

Auf der Tagesordnung der beiden Tage standen neben Berichten zur aktuellen Rechtsprechung durch Herrn Lothar Mille, Vorsitzender Richter am OLG Koblenz, auch die Darstellung eines aktuellen Praxisfalles sowie Redebeiträge aus allen teilnehmenden Bundesländern mit einem regen Erfahrungsaustausch.

Präventionskonzept "Crash Kurs" (Februar 2017)
Schonungslos offen – authentisch und direkt die Realität erfahren

Erneut traf Polizeioberrat Patrick Brummer mit dem Crash-Kurs Team der Polizeiinspektion Frankenthal den Nerv von 250 Studierenden am Polizeicampus Hahn. „Dass den Studierenden teilweise der Atem stockt, ist beabsichtigt“, so der Dozent im Fachgebiet Verkehrsrecht der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz. Mit dem im Jahr 2014 eingeführten Präventionskonzept „Crash Kurs“ sollen junge Fahrer für bestimmte Gefahrensituationen im Straßenverkehr sensibilisiert und zum Nachdenken anregt werden. Aktuell nahmen der 16. Bachelor-studiengang sowie der Masterstudiengang Polizeimanagement an dieser Präventionsveranstaltung teil. Die Teilnehmer wurden mit der Realität einer realen Unfalllage aus Frankenthal mit tödlichem Ausgang konfrontiert. „Wir wollen in der Verkehrsunfallprävention neue Wege gehen und Ihnen die Einstellung der Unverletzlichkeit nehmen. Auch beabsichtigen wir die emotionale Ebene der Teilnehmer anzusprechen und eine persönliche Betroffenheit zu erzeugen“, nennt Polizeioberrat Patrick Brummer gleich zum Auftakt die Zielsetzung des Projekts.

Großformatige Fotos von der Unfallstelle und eine authentische und sehr emotionale Schilderung persönlicher Erlebnisse von den vor Ort eingesetzten Einsatzkräften der Polizei, der Feuerwehr und der Notfallseelsorge lieferten intensive Eindrücke vom Geschehen. Dabei wurde nichts beschönigt. Alles war sehr emotional und ergreifend. Für alle an der Unfallstelle eingesetzten Kräfte bot sich ein Bild des Grauens. Betroffenheit unter allen Anwesenden. Bilder und Stimmen, die in Erinnerung bleiben und zum Nachdenken anregen. Tiefe Betroffenheit ist in den Gesichtern zu sehen. „Spätestens jetzt wurden jedem von uns die Gefahren durch unvorsichtiges Autofahren bewusst. Ich hätte nicht gedacht, dass der Crash-Kurs mich so berührt“, sagte ein Student, den insbesondere die authentischen Schilderungen der Einsatzkräfte hervorhob.

Das Projekt an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz stieß zwischenzeitlich auch im Land und über die Landesgrenzen hinweg auf reges Interesse. So wurden durch den Crash-Kurs bisher rund 4.000 junge Fahrer und Fahrerinnen in Rheinland-Pfalz erreicht.

Durch eine wissenschaftliche Begleitung und umfassende Evaluation durch die HdP konnte nachgewiesen werden, dass der Crash-Kurs insbesondere bei den männlichen Fahrern zu einer Einstellungs-änderung führt. Nach sechs Monaten ist noch ein nachhaltiger Effekte bei den jungen Fahrern zu erkennen.

Laut Unfallbilanz verunglückten im vergangenen Jahr 3.812 junge Menschen auf unseren Straßen. Die jungen Fahrer sind laut Statistik an fast jedem vierten Verkehrsunfall in Rheinland-Pfalz beteiligt.

Unfälle im Straßenverkehr sind für die Zielgruppe der „Jungen Fahrer“ im Alter zwischen 18 und 24 Jahren die Haupttodesursache. Gerade vor diesem Hintergrund gebührt den „Jungen Fahrer“ ein Schwerpunkt in der Verkehrssicherheitsarbeit.

Bürger & Polizei. Kooperation statt Konfrontation. (Dezember 2016)

Die Hochschule der Polizei RP und die Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues kooperieren miteinander. In einem ersten Projekt wurde am Donnerstag, dem 01. Dezember 2016, ein Dialogabend zwischen Studierenden der HdP und Jugendvertretern der Verbandsgemeinde am Campus Hahn ausgerichtet.

Klirrende Kälte und Nebel. Der Hochschulcampus Hahn zeigte sich an diesem 1. Dezember von seiner kühlen Seite. Der Empfang hingegen war warm und gastfreundlich. Ein sonst eher puristischer Hörsaal war mit Kerzen und weihnachtlichen Leckereien in ein World-Café verwandelt worden.

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Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz kooperiert jetzt auf Bundesebene mit weiteren 37 Hochschulen des öffentlichen Dienstes (Dezember 2016)

Kürzlich trafen sich die Rektorinnen und Rektoren der Hochschulen für den öffentlichen Dienst zur Rektorenkonferenz an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit in Schwerin.
Mit dabei waren aus Rheinland-Pfalz Klaus Weisbrod (Direktor der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz) und Friedel Durben (Direktor der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz).

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Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz erhält Weiterbildungspreis 2016 (November 2016)

Unter der Schirmherrschaft des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur fand im Gutenberg-Museum zu Mainz die Verleihung des Weiterbildungspreises 2016 zum Thema „Weiterbildung: LernRÄUME schaffen“ statt. Im Rahmen eines feierlichen Festaktes, an dem auch Vertreter der Landespolitik, der Abteilungsleiter Polizei im rheinland-pfälzischen Innenministerium, Herr Ministerialdirigent Joachim Laux, sowie die Leitung der Hochschule der Polizei, Herr Direktor Friedel Durben und Herr Dr. Axel Henrichs, teilnahmen, wurde der Preis von Herrn Staatsminister Prof. Dr. Konrad Wolf an das Wissenschafts- und Studienprojekt „Werkstatt Neue Medien“ verliehen.

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Ein Polizeicampus vernetzt sich im Kampf gegen IT-Kriminalität (Oktober 2016)

Die Cyber-Kriminalität hat längst Einzug in alle Bereiche des täglichen Lebens gehalten. Spätestens der Amoklauf in München, bei dem der Täter seine Waffe im Internet kaufte sowie die IT-Angriffe auf Krankenhäuser oder auch die E-Mailkonten rheinland-pfälzischer Abgeordneter haben allein im letzten Jahr deutlich gezeigt, dass das Tatmittel Internet fortwährend an Bedeutung gewinnt.

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Verstärkung für die Polizei Rheinland-Pfalz (Oktober 2016)

In der vergangenen Woche ernannte Staatsminister Roger Lewentz in Hermeskeil 168 Hochschulabsolventen zu Polizeikommissaren und Polizeikommissarinnen, die fortan ihren Dienst in der Bereitschaftspolizei Rheinland-Pfalz verrichten werden. Mit Ankunft des 16.  Bachelorstudiengangs Polizeidienst am Campus Hahn sind nun wieder alle Wohnungen belegt. Für 188 Männer und 92 Frauen mit einem Durchschnittsalter von knapp 22 Jahren hat das dreijährige Polizeistudium begonnen. Damit verzeichnet der Campus am Flughafen Hahn mit über 1400 Studierenden einen neuen Höchststand.

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Sicherheitsgespräche am Deutschen Eck (September 2016)
Brücken bauen in Koblenz

Die terroristische Bedrohung ist in Paris und Brüssel real geworden und führt ebenso wie die Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht von Köln zur Verunsicherung der Bevölkerung. Der Ruf nach Sicherheit wird lauter, doch zu welchem Preis? Die Polizei ist in Spannungsfeldern gefordert. 

In einem Kooperationsprojekt wollen die Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz und die Hochschule Koblenz eine differenzierte Betrachtung durch interdisziplinäre Expertise vornehmen, fernab von Populismus und Aktionismus, für Akteure im Feld der Inneren Sicherheit.

Der rheinland-pfälzische Ansatz beruht auf einer Fortentwicklung der bürgernahen Polizeiarbeit. Dieser Ansatz ist nicht zu verwechseln mit einer “naiven oder weichen” Polizei.

Die aktuellen Ereignisse zeigen: Nur zusammen mit den Netzwerkpartnern, der kommunalen Familie, nicht-staatlicher Organisationen sowie mit Unterstützung einer wachsamen Zivilgesellschaft können die Sicherheitsbehörden den Angriff auf unsere freiheitliche Welt und Werte mit offenen Flanken abwehren.