© Polizei RLP

© Polizei RLP

© Polizei RLP

Das Video wird durch Klick/Touch aktiviert. Wir weisen darauf hin, dass nach der Aktivierung Daten an den jeweiligen Anbieter übermittelt werden.

weitere Inhalte

Großer Tag für die Polizei Rheinland-Pfalz: Bachelor- und Masterstudiengangabsolventen verabschieden sich in den Berufsalltag

Staatsminister Roger Lewentz begrüßte am 28.09.2017 in der Hunsrückhalle in Simmern erfolgreiche 169 Studienabsolventinnen und -absolventen, ihre Familien und Angehörige sowie zahlreiche Gäste aus Polizei und Politik.

Unter großer Anteilnahme von Familien und Freunden des 12. Bachelorstudiengangs feierte die Hochschule der Polizei die Graduierung und Ernennung von 160 Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs Polizeidienst. Staatsminister Roger Lewentz hob in seiner Ansprache die große Bedeutung der Polizei in Zeiten terroristischer Bedrohung hervor, versprach den Absolventinnen und Absolventen aber auch: Sie werden Teil einer starken Gemeinschaft sein. Der Beruf der Polizeibeamtin und des Polizeibeamten, so Staatsminister Lewentz, sei eben kein gewöhnlicher und ebenso wenig ein leichter Beruf. Dies unterstrich auch der Direktor der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz Friedel Durben in seiner Ansprache vor dem 12. Bachelorstudiengang. Dies sei der erste Studiengang, der mit dem neuen polizeilichen Trainingskonzept „Lebensbedrohliche Einsatzlagen“ die durch terroristische Anschläge veränderte Sicherheitslage direkt im Studium erfuhr. Die Absolventinnen und Absolventen hatten schon während des dreijährigen Studiums Einsatzerfahrungen in polizeilichen Lagen erwerben können. „Wir entlassen Sie gut ausgebildet in den Polizeidienst und wissen, dass die Kolleginnen und Kollegen draußen auf Sie warten. Seien Sie gute Werbeträger für die Polizei Rheinland-Pfalz“, gab Friedel Durben seinen ehemaligen Studentinnen und Studenten mit auf den Weg. 

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden auch acht Absolventinnen und Absolventen des 9. Masterstudiengangs „Öffentliche Verwaltung - Polizeimanagement" sowie ein Absolvent des Masterstudiengangs „Digitale Forensik“ zu Polizei- bzw. Kriminalräten ernannt. Staatsminister Lewentz bedankte sich bei den ehemaligen Masterstudierenden für ihre Bereitschaft, herausgehobene und verantwortungsvolle Führungsfunktionen zu übernehmen. Besonders freute ihn, dass die bundesweit beste Absolventin dieses Masterstudiengangs mit Frau Jennifer Gleixner aus Rheinland-Pfalz kommt. Diesen Glückwünschen schloss sich der Direktor der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz Friedel Durben gerne an und begrüßte ausdrücklich, dass vier der Masterabsolventen ab Oktober 2017 als Dozentin bzw. Dozent an der Hochschule der Polizei eingesetzt werden.

Die Veranstaltung, die Raum gab für Rückblicke, gute Wünsche für die Zukunft und Nachdenkliches zu Aufgabe und Verantwortung der Polizei, wurde musikalisch eingerahmt durch das Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz unter Leitung von Stefan Grefig, das wieder mit seinen Darbietungen das Publikum begeisterte.

Bundesweite Fachtagung "Vermögensabschöpfung im Ordnungswidrigkeitenverfahren bei Kontrollen des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs"

Verkehrsexperten aus 15 Bundesländern trafen sich im Tagungszentrum der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz auf dem Polizeicampus Hahn. Bereits zum fünften Mal war die rheinland-pfälzische Polizei Ausrichter der Fachtagung, die vom 23. bis 24.03.2017 stattfand. 118 Teilnehmer aus den Bereichen Polizei, Justiz, Kontroll- und Bußgeldbehörden tauschten sich über die Verkehrssicherheitsarbeit in diesem Themenbereich aus. Dr. Axel Henrichs, stellvertretender Leiter der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz, hob ihn in seiner Begrüßung die Bedeutung der Veranstaltung hervor: "Die Verkehrssicherheitsarbeit ist wichtig und darf auch an den Landesgrenzen nicht enden", so der Leitende Polizeidirektor. "Auch die internationale Zusammenarbeit bekommt hierbei einen immer höheren Stellenwert."

Die Verkehrssicherheitsarbeit ist gerade im Hinblick auf die zu erwartende Steigerungsrate im gewerblichen Güterverkehr von bis zu 84% bis zum Jahre 2025 eine herausragende und wichtige Aufgabe. Durch die Nichtbehebung technischer Mängel, Überladungen sowie Verstößen gegen die Sozialvorschriften entstehen ungerechtfertigte Wettbewerbsvorteile. Vermögensabschöpfung ist hierbei ein probates Mittel, die ordnungsgemäß fahrenden Unternehmer zu schützen. Den schwarzen Schafen unter den Unternehmen geht es hierbei um Gewinnmaximierung und darum, Mitbewerber aus dem Markt zu drängen. Die Verkehrssicherheit bleibt hierbei auf der Strecke - mit teilweise verheerenden Folgen durch schwere Verkehrsunfälle. Mit Bußgeldern alleine ist den Verstößen nicht beizukommen. "Es ist daher wichtig, in allen Bundesländern einheitliche Standards zu erarbeiten", so Verkehrsreferentin Astrid Grünanger vom rheinland-pfälzischen Innenministerium.

Auf der Tagesordnung der beiden Tage standen neben Berichten zur aktuellen Rechtsprechung durch Herrn Lothar Mille, Vorsitzender Richter am OLG Koblenz, auch die Darstellung eines aktuellen Praxisfalles sowie Redebeiträge aus allen teilnehmenden Bundesländern mit einem regen Erfahrungsaustausch.

Präventionskonzept "Crash Kurs" (Februar 2017)
Schonungslos offen – authentisch und direkt die Realität erfahren

Erneut traf Polizeioberrat Patrick Brummer mit dem Crash-Kurs Team der Polizeiinspektion Frankenthal den Nerv von 250 Studierenden am Polizeicampus Hahn. „Dass den Studierenden teilweise der Atem stockt, ist beabsichtigt“, so der Dozent im Fachgebiet Verkehrsrecht der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz. Mit dem im Jahr 2014 eingeführten Präventionskonzept „Crash Kurs“ sollen junge Fahrer für bestimmte Gefahrensituationen im Straßenverkehr sensibilisiert und zum Nachdenken anregt werden. Aktuell nahmen der 16. Bachelor-studiengang sowie der Masterstudiengang Polizeimanagement an dieser Präventionsveranstaltung teil. Die Teilnehmer wurden mit der Realität einer realen Unfalllage aus Frankenthal mit tödlichem Ausgang konfrontiert. „Wir wollen in der Verkehrsunfallprävention neue Wege gehen und Ihnen die Einstellung der Unverletzlichkeit nehmen. Auch beabsichtigen wir die emotionale Ebene der Teilnehmer anzusprechen und eine persönliche Betroffenheit zu erzeugen“, nennt Polizeioberrat Patrick Brummer gleich zum Auftakt die Zielsetzung des Projekts.

Großformatige Fotos von der Unfallstelle und eine authentische und sehr emotionale Schilderung persönlicher Erlebnisse von den vor Ort eingesetzten Einsatzkräften der Polizei, der Feuerwehr und der Notfallseelsorge lieferten intensive Eindrücke vom Geschehen. Dabei wurde nichts beschönigt. Alles war sehr emotional und ergreifend. Für alle an der Unfallstelle eingesetzten Kräfte bot sich ein Bild des Grauens. Betroffenheit unter allen Anwesenden. Bilder und Stimmen, die in Erinnerung bleiben und zum Nachdenken anregen. Tiefe Betroffenheit ist in den Gesichtern zu sehen. „Spätestens jetzt wurden jedem von uns die Gefahren durch unvorsichtiges Autofahren bewusst. Ich hätte nicht gedacht, dass der Crash-Kurs mich so berührt“, sagte ein Student, den insbesondere die authentischen Schilderungen der Einsatzkräfte hervorhob.

Das Projekt an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz stieß zwischenzeitlich auch im Land und über die Landesgrenzen hinweg auf reges Interesse. So wurden durch den Crash-Kurs bisher rund 4.000 junge Fahrer und Fahrerinnen in Rheinland-Pfalz erreicht.

Durch eine wissenschaftliche Begleitung und umfassende Evaluation durch die HdP konnte nachgewiesen werden, dass der Crash-Kurs insbesondere bei den männlichen Fahrern zu einer Einstellungs-änderung führt. Nach sechs Monaten ist noch ein nachhaltiger Effekte bei den jungen Fahrern zu erkennen.

Laut Unfallbilanz verunglückten im vergangenen Jahr 3.812 junge Menschen auf unseren Straßen. Die jungen Fahrer sind laut Statistik an fast jedem vierten Verkehrsunfall in Rheinland-Pfalz beteiligt.

Unfälle im Straßenverkehr sind für die Zielgruppe der „Jungen Fahrer“ im Alter zwischen 18 und 24 Jahren die Haupttodesursache. Gerade vor diesem Hintergrund gebührt den „Jungen Fahrer“ ein Schwerpunkt in der Verkehrssicherheitsarbeit.

Bürger & Polizei. Kooperation statt Konfrontation. (Dezember 2016)

Die Hochschule der Polizei RP und die Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues kooperieren miteinander. In einem ersten Projekt wurde am Donnerstag, dem 01. Dezember 2016, ein Dialogabend zwischen Studierenden der HdP und Jugendvertretern der Verbandsgemeinde am Campus Hahn ausgerichtet.

Klirrende Kälte und Nebel. Der Hochschulcampus Hahn zeigte sich an diesem 1. Dezember von seiner kühlen Seite. Der Empfang hingegen war warm und gastfreundlich. Ein sonst eher puristischer Hörsaal war mit Kerzen und weihnachtlichen Leckereien in ein World-Café verwandelt worden.

Lesen Sie den ganzen Beitrag...

Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz kooperiert jetzt auf Bundesebene mit weiteren 37 Hochschulen des öffentlichen Dienstes (Dezember 2016)

Kürzlich trafen sich die Rektorinnen und Rektoren der Hochschulen für den öffentlichen Dienst zur Rektorenkonferenz an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit in Schwerin.
Mit dabei waren aus Rheinland-Pfalz Klaus Weisbrod (Direktor der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz) und Friedel Durben (Direktor der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz).

Lesen Sie den ganzen Beirag...

Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz erhält Weiterbildungspreis 2016 (November 2016)

Unter der Schirmherrschaft des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur fand im Gutenberg-Museum zu Mainz die Verleihung des Weiterbildungspreises 2016 zum Thema „Weiterbildung: LernRÄUME schaffen“ statt. Im Rahmen eines feierlichen Festaktes, an dem auch Vertreter der Landespolitik, der Abteilungsleiter Polizei im rheinland-pfälzischen Innenministerium, Herr Ministerialdirigent Joachim Laux, sowie die Leitung der Hochschule der Polizei, Herr Direktor Friedel Durben und Herr Dr. Axel Henrichs, teilnahmen, wurde der Preis von Herrn Staatsminister Prof. Dr. Konrad Wolf an das Wissenschafts- und Studienprojekt „Werkstatt Neue Medien“ verliehen.

Lesen Sie den ganzen Beitrag...

Ein Polizeicampus vernetzt sich im Kampf gegen IT-Kriminalität (Oktober 2016)

Die Cyber-Kriminalität hat längst Einzug in alle Bereiche des täglichen Lebens gehalten. Spätestens der Amoklauf in München, bei dem der Täter seine Waffe im Internet kaufte sowie die IT-Angriffe auf Krankenhäuser oder auch die E-Mailkonten rheinland-pfälzischer Abgeordneter haben allein im letzten Jahr deutlich gezeigt, dass das Tatmittel Internet fortwährend an Bedeutung gewinnt.

Lesen Sie den ganzen Beitrag...

Verstärkung für die Polizei Rheinland-Pfalz (Oktober 2016)

In der vergangenen Woche ernannte Staatsminister Roger Lewentz in Hermeskeil 168 Hochschulabsolventen zu Polizeikommissaren und Polizeikommissarinnen, die fortan ihren Dienst in der Bereitschaftspolizei Rheinland-Pfalz verrichten werden. Mit Ankunft des 16.  Bachelorstudiengangs Polizeidienst am Campus Hahn sind nun wieder alle Wohnungen belegt. Für 188 Männer und 92 Frauen mit einem Durchschnittsalter von knapp 22 Jahren hat das dreijährige Polizeistudium begonnen. Damit verzeichnet der Campus am Flughafen Hahn mit über 1400 Studierenden einen neuen Höchststand.

Lesen Sie den ganzen Beitrag...

Sicherheitsgespräche am Deutschen Eck (September 2016)
Brücken bauen in Koblenz

Die terroristische Bedrohung ist in Paris und Brüssel real geworden und führt ebenso wie die Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht von Köln zur Verunsicherung der Bevölkerung. Der Ruf nach Sicherheit wird lauter, doch zu welchem Preis? Die Polizei ist in Spannungsfeldern gefordert. 

In einem Kooperationsprojekt wollen die Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz und die Hochschule Koblenz eine differenzierte Betrachtung durch interdisziplinäre Expertise vornehmen, fernab von Populismus und Aktionismus, für Akteure im Feld der Inneren Sicherheit.

Der rheinland-pfälzische Ansatz beruht auf einer Fortentwicklung der bürgernahen Polizeiarbeit. Dieser Ansatz ist nicht zu verwechseln mit einer “naiven oder weichen” Polizei.

Die aktuellen Ereignisse zeigen: Nur zusammen mit den Netzwerkpartnern, der kommunalen Familie, nicht-staatlicher Organisationen sowie mit Unterstützung einer wachsamen Zivilgesellschaft können die Sicherheitsbehörden den Angriff auf unsere freiheitliche Welt und Werte mit offenen Flanken abwehren.