Rückenansicht. Schriftzug "Polizei" auf einer Schutzweste sichtbar © Polizei RLP

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Aufgaben

Bild vom Logo des Hauses für Jugendrecht der Polizeidirektion Mainz, ein rotes Viereck mit weißer geschwungener Linie

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Das Haus des Jugendrechts in Mainz ist ein Kooperationsprojekt mit folgenden Partnern: Staatsanwaltschaft Mainz, Stadt Mainz - Amt für Jugend und Soziales, Jugendgerichtshilfe und Jugendschutz - sowie das Sachgebiet Jugendkriminalität der Polizeidirektion Mainz.
Darüberhinaus wird das Angebot des Hauses vervollständigt durch freie Träger der Jugendhilfe, die bedarfsgerechte Hilfeleistungen anbieten.

Das Grundverständnis der Kooperationspartner ist, dass jeder seine Aufgaben und Rollen im Jugendstrafverfahren beibehält und damit auch seine jeweiligen gesetzlichen Grundlagen und Grenzen beachtet. Darüberhinaus sollen jedoch Wege gefunden und erprobt werden, die dazu dienen, letztendlich Jugendkriminalität zu reduzieren. Im Vordergrund steht allerdings, frühzeitig, schnellstmöglich und differenziert zu intervenieren, wenn es zu Normverstößen junger Menschen gekommen ist.

Ein weiterer wichtiger Beitrag zur Reduzierung der Jugendkriminalität ist die jugendspezifische Prävention, die vom Fachbereich "Jugendschutz" und den Jugendsachbearbeitern der Polizei wahrgenommen wird. Hierzu wird eine Zusammenarbeit mit Jugendzentren sowie Schulen, aber insbesondere auch den Eltern, angestrebt.

Foto des Leiters des polizeilichen Sachgebietes Jugend im Haus des Jugendrechts

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Michael Elsen, Erster Kriminalhauptkommissar, der das polizeiliche Sachgebiet Jugend im Haus des Jugendrechts leitet, nimmt die polizeilichen Aufgaben mit den Jugendsachbearbeitern der Schutz- und Kriminalpolizei sowie dem Beauftragten für Jugendsachen wahr.
Bis auf wenige schwere Deliktsbereiche werden dort nahezu alle Erscheinungsformen der Jugendkriminalität verfolgt, bei denen die Tatverdächtigen zum Zeitpunkt der Tat noch nicht 21 Jahre alt waren.
Im Hinblick auf jugendliche Opfer werden alle Delikte, bei denen das Opfer noch jugendlich ist und dessen Rechtsgüter "Ehre und körperliche Unversehrtheit" durch die Tat beeinträchtigt wurden, bearbeitet.