Nahaufnahme zweier Katzenaugen am Fahrbahnrand einer Autobahn

Polizeiautobahnstation Montabaur

An der Autobahnmeisterei 6
56412 Heiligenroth

Telefon: 02602 9327-0
Telefax: 02602 9327-100

E-Mail:  pastmontabaur(at)polizei.rlp.de  

Leitung: Erster Polizeihauptkommissar Andreas Wolf

Barrierefreier Zugang zum Gebäude

Die Polizeiautobahnstation Montabaur ist für hilfe- und ratsuchende Personen mit Handicap barrierefrei erreichbar. Eine Behindertentoilette steht zur Verfügung.

Bitte wenden Sie sich telefonisch 02602 9327-0 oder per Fax 02602 9327-100 sowie über E-Mail pastmontabaur(at)polizei.rlp.de an unsere Dienststelle. Beachten Sie bitte, dass insbesondere E-Mail-Nachrichten nicht für aktuelle Notfälle geeignet sind. Hierfür empfiehlt sich nach wie vor die Notrufnummer 110. Sollte es unerwartete Probleme bei der Kontaktaufnahme geben, so lassen Sie es  uns wissen. Wir helfen Ihnen gerne und selbstverständlich weiter

Abbildung eines Manns im Rollstuhl und einer blinden Person, um den Hinweis der barrierefreien Zugänge unsere Polizeidienststellen zu verdeutlichen.

  • A 3 von der Landesgrenze NRW (Km 41,3) und der Landesgrenze Hessen (Km 97,5), sowie die
  • A 48 zwischen dem Autobahndreieck Dernbach (Km 0) und dem Autobahnkreuz Koblenz (Km 26,5) einschließlich der Rast- und Tankanlagen.

Die A 3 ist im Bereich der Dienststelle über die gesamte Strecke dreispurig in beide Fahrtrichtungen ausgebaut, während die A 48 noch zweispurige Abschnitte aufweist.
Aus dem Raum Siebengebirge kommend führt die A3 ab Landesgrenze Nordrhein-Westfalen zunächst über eine Steilstrecke bis zur Gemeinde Windhagen, um dann nach kurzem Verlauf in das sog. Wiedtalgefälle überzugehen. Das Wiedtal wird auf einer Hochbrücke überquert.

Aus dem Wiedtal folgt ein deutlicher Anstieg zu den Westerwaldhöhen, über welche die A 3 bis zur Landesgrenze – den topographischen Gegebenheiten des Westerwaldes folgend - in einem stetigen Auf und Ab in Richtung der Landesgrenze Hessen verläuft. Diese ständig wechselnden topographischen Gegebenheiten sorgen insbesondere in den Wintermonaten bei entsprechender Witterung häufig für schwierige Straßenverhältnisse, wobei es besonderer Vorsicht in den Gefäll- und Steigungsstrecken erfordert.

Auf den Steigungsstrecken besteht die Gefahr von Auffahrunfällen wegen extrem langsam fahrender Schwerfahrzeuge. Die Gefällstrecken hingegen verleiten zu überhöhter Geschwindigkeit. Insbesondere in den Wintermonaten kommt es in diesen Bereichen, je nach Wetterlage, zu gefährlichen Situationen.

Parallel zur Autobahn A 3 verläuft die Schnellbahntrasse der Deutschen Bahn AG zwischen Köln und Frankfurt. Vom Autobahnkreuz Koblenz führt die A 48 leicht abfallend bis zur Rheinbrücke Bendorf, um dann wieder über mehrere Kilometer bis zu den Westerwaldhöhen anzusteigen und am Autobahndreieck Dernbach an die A 3 anzuschließen. Die Verkehrsbelastung der beiden Autobahnstrecken ist sehr unterschiedlich.

Während die A 48 im Bereich außerhalb des Rheinüberganges bei Bendorf eine durchschnittliche Tagesverkehrsbelastung von 45.000 Fahrzeugeinheiten aufweist, erreicht dieser Wert auf der Rheinbrücke einen Spitzenwert von fast 70.000 Fahrzeugen bei einem LKW-Anteil von ca. 20%.

Dagegen ist die A 3 in Teilbereichen mit bis zu 95.000 Fahrzeugen und einem Schwerverkehrsanteil von bis zu 23% belastet.Auf der A 48 birgt die zum Rheintal hin abfallende Teilstrecke erhebliche Unfallgefahren, und zwar in beide Fahrtrichtungen.In einer sehr langgezogenen Kurve führen auf der Richtungsfahrbahn Koblenz/Trier Geschwindigkeitsüberschreitungen häufig zu Verkehrsunfällen; zumal insbesondere im Bereich zwischen der Anschlussstelle Höhr-Grenzhausen und dem Gefällstück zum Rhein hin sehr hohe Geschwindigkeiten gefahren werden.

Als Unfallursache dominieren nicht angepasste Geschwindigkeit. Darüber hinaus spielen fehlerhaftes Vorbei- / Nebeneinanderfahren, aber auch zu geringer Sicherheitsabstand und fehlerhaftes Überholen, insbesondere in der Steigungsstrecke auf der Richtungsfahrbahn Dreieck Dernbach, eine überdurchschnittlich große Rolle.